Das Nüvifon ist tot Asus und Garmin beenden Zusammenarbeit bei Smartphones

Redakteur: Sylvia Lösel

Vor nicht einmal einem Jahr kamen die ersten Asus-Garmin-Smartphones auf den Markt. Lange erwartet, nachdem sie zuvor jahrelang entwickelt wurden und der Marktstart immer wieder verschoben wurde. Jetzt, nach nicht einmal sechs gemeinsamen Modellen, beenden Asus und Garmin das Nüvifon-Projekt bereits wieder.

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Lange ersehnt, kurz da und jetzt schon wieder weg: das Nüvifon.
Lange ersehnt, kurz da und jetzt schon wieder weg: das Nüvifon.
( Archiv: Vogel Business Media )

Wie Garmin heute offiziell bestätigte, wird das gemeinsame Nüvifon-Projekt beendet. Es wird keine weiteren Smartphones unter diesem Markennamen geben. Diesen Schritt hatte der Finanzchef von Garmin, Kevin Rauckman, Anfang September bereits angedeutet. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte Rauckman: „Innerhalb der nächsten Quartale müssen wir die Entscheidung treffen, ob wir weiterhin investieren oder ob wir uns zurückziehen.“ Zu diesem Zeitpunkt hatte sich bereits abgezeichnet, dass die Nüvifons keine Verkaufsschlager waren. Im zweiten Quartal belief sich der Umsatz mit Garmin-Asus-Smartphones auf 27 Millionen US-Dollar.

Asus setzt weiterhin auf Smartphones

Das taiwanische Unternehem Asus will allerdings weiter im Smartphone-Markt aktiv bleiben, mit seinen eigenen Geräten. Auf diesen soll auch weiterhin – modellabhängig – Navigations-Software und Location Based Services von Garmin aufgespielt werden.

Kunden, die bereits ein Nüvifon besitzen, können weiterhin mit Produkt-Support, Software Updates und Downloads für ihre Geräte rechnen.

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