Erweiterung der Eee-PC-Familie Asus überarbeitet Channel-Programm und zeigt Produktneuheiten

Redakteur: Heidi Schuster

Hersteller Asus stellt seine Produktneuheiten vor, unter anderem die neuen Mitglieder der Eee-Familie sowie Business-Notebooks. Jan Schneider, Sales Director bei Asus, nutzte die Gelegenheit und präsentierte die neue Asus-Channel-Strategie.

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Jan Schneider, Sales Director bei Asus
Jan Schneider, Sales Director bei Asus
( Archiv: Vogel Business Media )

Seit 1. November 2008 leitet Jan Schneider bei Asus den Vertrieb für Notebooks, Desktop-PCs, Handhelds und die Eee-Family in Deutschland und Österreich. Schneider stellt nun den Ausbau des Asus-Channel-Programms vor.

Asus behält das indirekte Vertriebsmodell bei: »Wir bleiben bei unseren Distributionspartnern«, stellt Schneider klar. Dabei soll der Reseller-Bereich weiter ausgebaut und das B2B-Segment verstärkt adressiert werden. Auch sollen Zusatzverkäufe von Komponenten und Zubehör den Fachhandel unterstützen.

Die Channel-Aktivitäten sollen laut Schneider mit Sonder-Promotions angeregt werden. Auch die Informationsversorgung für Händler wird optimiert, beispielsweise durch Online-Trainings und verbesserten Standardmaterialien wie Flyer.

Prestige-Partner sind klar im Vorteil

Hauptsächlich wird sich für Prestige-Partner von Asus das Channel-Programm ändern. Ein Channel-Sales-Team wird künftig den Vertrieb für alle Asus-Warengruppen verantworten. Auf diese Weise sollen Reseller die gesamte Stärke des Portfolios nutzen können und nicht nur einzelne Produktgruppen wie zum Beispiel Notebooks.

Vorteil ist auch, dass es einen festen Ansprechpartner für den Asus-Händler geben wird, der alle Warengruppen vertritt. Zudem will Asus das Komponenten-Sortiment in die Bonusvereinbarungen aufnehmen. So sollen neue Anreize und Entwicklungs-Möglichkeiten für Reseller geschaffen werden.

Weiterhin wird das Bonuskonzept modular. Das heißt, dass es keine reinen Zielvereinbarungen mehr geben soll, sondern eine gemeinsame Programmkonzeption. Zudem wird das B2B-Portfolio mit Notebooks der B-Serie (B80 und B50) ausgebaut. In der zweiten Jahreshälfte ist die Präsentation der P-Serie geplant, die ebenfalls Business-Notebooks beinhaltet. Die Erweiterungen erstrecken sich jedoch auch auf den Service. Hier ist eine Garantieverlängerung, ein Vor-Ort-Service-Konzept und eine Notebook-Versicherung in Planung, die in Italien bereits zu haben ist.

Fachhändler, die Asus-Prestige-Partner werden wollen, müssen eine Notebook-Jahresumsatz von mindestens 50.000 Euro erreichen. Auch in diesem Fall gibt es die Idee, dies auf weitere Produkte auszuweiten, wie zum Beispiel auf die Eee-Familie, an die der Umsatz angepasst würde.

Derzeit hat Asus rund 230 Prestige-Partner. Ziel von Schneider ist es, diese Zahl mit Hilfe des neuen Konzeptes 2009 zu verdoppeln. Diese soll erreicht werden, in dem sich beispielsweise Advantage-Partner zu Prestige-Partner Requalifizieren.

Mehr über die Produktneuheiten von Asus erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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