Von Note- und Netbook bis PC und Display Asus geht bei Eee und Co. in die Vollen

Redakteur: Erwin Goßner

Zeitgleich mit dem Verkaufsstart von Microsoft Windows 7 bringt der taiwanische Hersteller Asus ein Dutzend Notebooks und sechs Produkte der Eee-Familie auf den Markt. Ab November soll das erste Display aus der MS-Baureihe erhältlich sein.

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Asus nutzt den Windows-7-Launch zur Einführung neuer Produkte.
Asus nutzt den Windows-7-Launch zur Einführung neuer Produkte.
( Archiv: Vogel Business Media )

Den offiziellen Launch von Windows 7 am 22. Oktober nutzt Asus, um Notebooks, Netbooks und PCs mit dem neuesten Betriebssystem von Microsoft auf den Markt zu bringen. Holger Schmidt, Director Marketing bei Asus, sieht darin die ideale Kombination aus Hard- und Software. Auf Anfrage räumt er jedoch ein, ebenso wie schon in der Vergangenheit auch in Zukunft zusätzlich auch auf alternative Betriebssysteme, wie etwa Linux, zurückzugreifen.

Als Erfinder des Netbooks und Marktführer in Deutschland und Österreich sieht sich Asus im Moment auch im Notebook-Segment sehr gut aufgestellt. „Wir können im Wettbewerb nicht nur bestehen, sondern gehen vielfach auch als Sieger aus dem Rennen“, kommentiert Schmidt die aktuelle Situation. „Wir sind auf dem besten Weg, bei mobilen Rechnern die Nummer zwei in Deutschland hinter Acer zu werden.“ Großen Anteil an dieser Entwicklung sollen die jüngsten Produkte des Herstellers haben. In den Startlöchern stehen insgesamt elf verschiedene Notebooks sowie drei Netbooks in unterschiedlichen Ausführungen.

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Eee macht mobil

Neu auf den Markt kommen zwei Eee-PC-Modelle der Baureihe 1005HA mit langen Akkulaufzeiten: der optisch besonders reizvolle Eee PC Seashell 1008HA sowie der Eee PC 1101HA, der mit einem Display mit 11,6 Zoll Bilddiagonale aufwartet. Alle nutzen das Asus-eigene Energiespar-Tool „Super Hybrid Engine“ und bringen mittlerweile serienmäßig 500 Gigabyte Kapazität an Web-Storage mit. Den Modellen 1005HA-H und 1005HA-M mit Intel-CPU Atom N270 und mattem 10,1-Zoll-Display attestiert Asus Akkulaufzeiten von 10,5 beziehungsweise 8,5 Stunden. Sie nutzen eine integrierte Grafik von Intel und besitzen neben bekannten Ausstattungsmerkmalen wie Card-Reader oder Webcam ein neuartiges Multi-Touchpad, das nach iPhone-Manier gesteuert werden kann. Im empfohlenen Verkaufspreis des Eee PC 1005HA-M von 299 Euro ist eine 160 Gigabyte große Festplatte enthalten. Für 50 Euro mehr bietet der Eee PC 1005HA-H 250 Gigabyte Speicher und Bluetooth.

Im Eee PC 1008HA Seashell arbeitet eine Intel-CPU vom Typ Atom N280. Zum Einsatz kommt wie bei den 1005HA-Modellen Windows 7 Starter. Die Ausgabe erfolgt hier jedoch über ein Glare-Display. Beim Eee PC 1101HA vertraut Asus auf die Variante Home Premium beim Betriebssystem und setzt als Prozessor den Intel Atom Z520 ein. Der Eee PC 1008HA Seashell hat ebenso wie der Eee PC 1101HA einen empfohlenen Verkaufspreis von 399 Euro. Bei beiden Modellreihen stehen als Gehäuse-Variante Schwarz und Weiß zur Auswahl.

Auf den nächsten Seiten erhalten Sie Informationen über den neuen All-in-one- und die Kompakt-PCs, das erste Display der MS-Serie und die jüngsten Notebooks.

Eee on (Desk)top

Um einen vollwertigen Rechner mit integriertem 20-Zoll-Widescreen-Display handelt es sich beim Eee Top PC ET2002T. Im All-In-One-PC geben ein Dual-Core-Atom-330-Prozessor von Intel und ein Nvidia-Ion-Chipsatz den Takt an. Unter dem 16:9-Display mit 1.600 x 900 Bildpunkten Auflösung und Touchscreen-Funktion sitzen zwei Stereo-Lautsprecher mit integrierter SRS-Raumklang-Wiedergabe. Die eingebaute SATA-Festplatte hat je nach Ausführung 250 beziehungsweise 320 Gigabyte Kapazität, Card Reader und Super-Multi-DVD-Laufwerk gehören ebenso wie LAN, WLAN und Webcam zur Serienausstattung. Im empfohlenen Verkaufspreis von 579 Euro sind eine kabellose Tastatur und Maus sowie Windows 7 Premium enthalten. Die Auslieferung an den Fachhandel erfolgt ab Anfang November.

Als Multimedia-PCs im Miniatur-Format präsentieren sich die Eee Box PCs EB1012 und EB1501, die erstmals mit einer Intel-Atom-Dual-Core-CPU ausgestattet sind. Auch hier gehören eine 250-Gigabyte-SATA-Festplatte und Komponenten wie Card Reader, WLAN, LAN und HDMI zu den bekannten Ausstattungsmerkmalen. Bei beiden in Schwarz und Weiß erhältlichen Geräten befindet sich Windows 7 Home Premium sowie je eine kabelgebundene Tastatur und Maus zum Lieferumfang. Der Eee Box PC EB1012 hat einen unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis von 329 Euro. Der mit 399 Euro gelistete Eee Box PC EB1501 ist zusätzlich mit einem Super-Multi-DVD-RW-Laufwerk ausgestattet.

MS wie Mainstream

Bis November müssen sich die Kunden gedulden, die sich für das erste Display der MS-Serie von Asus interessieren. Der 23-Zoll-Flachbildschirm MS236H macht seinem Namen mit gerade einmal 16,5 Millimetern Tiefe alle Ehre. Das Full-HD-Panel erreicht Schaltzeiten von zwei Millisekunden und einen dynamischen Kontrast von 50.000:1, die Darstellung soll zudem auch von der Bildoptimierungsfunktion Splendid Video Intelligence profitieren. Komplettiert wird das Display-Paket durch berührungsempfindliche LED-Touch-Sensortasten und HDMI als Signaleingang. Laut Asus konnte der Energieverbrauch gegenüber Displays gleicher Größe um 40 Prozent reduziert werden. Im empfohlenen Verkaufspreis des MS236H von 259 Euro ist eine dreijährige Garantie inklusive Vor-Ort-Austausch-Service eingeschlossen.

Auf der nächsten Seiten erhalten Sie Informationen über die jüngsten Notebooks im Asus-Portfolio.

Zuwachs bei den Notebooks

Bis Ende Oktober wird das Portfolio von Asus um elf Notebooks in insgesamt 24 verschiedenen Ausführungen reicher sein. Die Rechner in den verschiedenen Baureihen besitzen Displays von 14 bis 18,4 Zoll und sind für unterschiedliche Anwendungen, angefangen vom Business bis hin zum Gaming, konzipiert. Ohne Ausnahme kommt jedoch bei allen das neue Betriebssystem Windows 7 von Microsoft zum Einsatz. Je nach Modell und Ausstattung liegen die von Asus empfohlenen Verkaufspreise beim Verkaufsstart zwischen 579 und 1.899 Euro.

Die K-Serie erhält Verstärkung mit den Allround-Modellen K50 und K51AC mit 15,6-Zoll Display sowie dem K61IC und K70 mit 16 beziehungsweise 17,3-Zoll-Display. Alle Bildschirme besitzen ein Panel im 16:9-Format mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Die Akkulaufzeit gibt Asus mit fünf Stunden an. Unterschiedlich fallen Festplatte, Arbeitsspeicher sowie Grafik und CPU aus.

Multimedia als Fokus haben die Modelle M60, N60, N61, N71, N81 und N90. Zu diesem Zweck hat Asus den Geräten Displays bis 18,3 Zoll Größe, Festplattenkapazitäten bis zu einem Terabyte und bis zu sechs Gigabyte Arbeitsspeicher mit auf den Weg gegeben. DVD-Super-Multi- beziehungsweise Blu-ray-Laufwerke, eine leistungsfähige Grafik sowie Stereolautsprecher mit Raumklang-Funktion komplettieren die Ausstattung.

Echte Gaming-Freunde sollen mit dem G60 und dem G72 R.O.G auf ihre Kosten kommen. Das G60 mit 16 Zoll-Display und das 17,3-Zoll-Pendant der Produkt-Community „Republic Of Gamers“ (R.O.G.) wurden dazu mit einem Core-2-Duo- beziehungsweise Core-2-Quad-Prozessor von Intel bestückt. Hohe Grafik-Performance verspricht darüber hinaus Nvidias Geforce GTX260, während das R.O.G.-Design mit blau beleuchteter Tastatur und illuminiertem Asus-Emblem optische Glanzpunkte setzen soll.

Für Ende November hat Asus das Sondermodell G51J-SZ028V angekündigt. Das Notebook wird als Limited-R.O.G.-Edition in den Handel kommen und die 3D-Darstellung unterstützen. Basis dafür bilden wiederum die Geforce GTX 260M, ein Bildschirm mit 120-Hertz-Technik sowie die Shutter-Brille Vision von Nvidia. Den Takt gibt ein Intel-Core-i7-Prozessor vor. Laut Asus wird das Notebook in limitierter Auflage nur bei den vier E-Tailern Alternate, Amazon, Cyberport und Notebooksbilliger erhältlich sein.

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