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IFA 2016: Produktpräsentation von Asus Asus bringt Transformer und Zen nach Berlin

| Autor: Klaus Länger

Der taiwanische Hersteller ist zwar auf der IFA nicht vertreten, nutzt aber Berlin trotzdem für die Präsentation neuer Produkte. Auf einer Pressekonferenz stellte Asus neben dem superflachen Edel-Notebook Zenbook 3 auch die Zenwatch 3 sowie zwei Transformer-Geräte vor, die nun auf den deutschen Markt kommen.

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Asus-Pressekonferenz in Berlin: Das Team rund um Corporate-VP Eric Chen präsentiert zum Abschluss im Gruppenfoto noch einmal alle neuen Produkte.
Asus-Pressekonferenz in Berlin: Das Team rund um Corporate-VP Eric Chen präsentiert zum Abschluss im Gruppenfoto noch einmal alle neuen Produkte.
(Bild: Vogel-IT Medien)

Asus zeigte das superleichte 12,5-Zoll-Notebook Zenbook 3 sowie die 2-in-1-Tablets Transformer 3 Pro sowie Transformer 3 bereits auf der Computex. Nun gab es die Geräte erstmals in Europa zu sehen, und vor allem gibt es auch Informationen zum Kaufpreis.

Zenbook und zwei Transformer

Das 12,5-Zoll-Notebook Zenbook 3 ist zwar nicht ganz so dünn wie die IFA-Neuvorstellung Swift 7 von Acer, aber dafür mit 910 Gramm noch etwas leichter. Laut Asus macht eine Aluminium-Legierung, die in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz kommt, das geringe Gewicht möglich. Das mit einem Full-HD-Screen bestückte Notebook ist aber immer noch flacher als die inoffizielle Referenz Apple Macbook Air und zudem schneller sowie komfortabler. Für die Geschwindigkeit sind ein Core-i7-Prozessor aus der neuen Kaby-Lake-Generation sowie 16 GB RAM und eine PCIe-SSD zuständig. Den größeren Komfort soll etwa ein Keyboard bringen, dessen Tasten mit 0,8 Millimetern den doppelten Hub derer des Macbook Air aufweisen.

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Das in Royal Blue, Rose Gold, und Quartz Grey lieferbare Zenbook 3 soll im Oktober mit einem Einstandspreis von 1.499 Euro (UVP) auf den Markt kommen.

Zum selben Zeitpunkt plant Asus die Markteinführung des Transformer 3 für 1.099 Euro (UVP). Das 12,6-Zoll-Windows-Tablet mit optionaler Sleeve-Tastatur und ebenfalls optionalem Stift basiert ebenfalls auf Intels neuem Kaby Lake, allerdings hier in der 4,5-Watt-Stromsparversion. Das Display des nur 695 Gramm leichten und 6,9 Millimeter dünnen Windows-10-Tablets liefert eine 3K-Auflösung. Gleich vier Lautsprecher an den Ecken sollen für einen satten Sound sorgen. Zudem kann das Gerät mit einem Thunderbolt-3-Anschluss aufwarten.

Den bietet auch das Transformer 3 Pro. Das ebenfalls mit einem 12,6-Zoll-3K-Display bestückte 2-in-1-Gerät richtet sich mit einem integrierten Kickstand, mehr Schnittstellen und einer höheren Leistung an Profi-Anwender. Als Prozessor dient eine Core-CPU der sechsten Generation. Das Transformer Pro soll bereits im September für einen Preis von 1.199 Euro (UVP) in den Läden stehen.

Monitor zu Mitnehmen

Eine Neuheit und ein interessantes Zubehör vor allem für die Transformer-Geräte ist der portable 15,6-Zoll-Monitor Zenscreen MB16AC. Er wiegt nur 800 Gramm und ist zudem extrem dünn. Stromversorgung und die Übertragung von Audio- und Videosignalen laufen über USB Typ-C. Das Smartcase dient auch gleich als Aufsteller.

Zenpad 3S 10 und Zenwatch 3

In Berlin ihre Premiere feierten das 10-Zoll-Android-Tablet Zenpad 3S 10 mit QXGA-Screen sowie die Smartwatch Zenwatch 3. Das Tablet ist mit einem Hexacore-Prozessor von Mediatek sowie vier GB RAM ausgestattet. Besonders stolz ist Asus auf den 5,3 Millimeter dünnen Rahmen um das Display. Schmaler ist hier kein anderes Tablet. Ein 5.900-mAh-Akku soll für eine lange Laufzeit sorgen und sich in drei Stunden komplett laden lassen. Als Preis für das ab sofort lieferbare Tablet gibt Asus 379 Euro (UVP) an.

Qualität und Individualität soll die Smartwath Zenwatch 3 kombinieren. Die Android-Wear-Uhr besteht aus einem hochwertigen Edelstahl, der auch von Juwelieren verwendet wird und soll ein besonders präzises Tracking bei Fitness-Anwendungen bieten.

Die virtuellen Zifferblätter sind in großer Auswahl vorhanden und sollen der Zenwatch 3 in Kombination mit dem Diamantschliff-Akzenten des Gehäuses die Anmutung einer mechanischen Uhr der Spitzenklasse verleihen. Für eine komfortable Steuerung hat Asus gleich drei Schalter eingebaut.

Die ZenWatch 3 verfügt über ein 1,39-Zoll-AMOLED-Display mit 400 x 400 Pixel Auflösung. Der neue Snapdragon-Wear-2100-Prozessor soll eine höhere Leistung liefern. Der Akku der Asus-Uhr soll sich durch die Hypercharge-Technik besonders schnell laden lassen: Asus spricht hier von 60 Prozent Ladung binnen 15 Minuten.

Mit einem Kautschuck-Band soll die Zenwatch 3 ab Oktober für 229 Euro (UVP) erhältlich sein. Mit italienischem Lederband kostet die Smartwatch 20 Euro mehr.

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