Die In- und Out-Themen der ITK-Branche in der KW 7 Argumente für Cloud-Angebote, Firmen kleben an alten Office-Versionen

Redakteur: Katrin Hofmann

Von der Zahlungsbereitschaft für guten Support über die Entwicklung der Kreditvolumen bis hin zu den IT-Budgets mittelständischer Firmen: Regelmäßig zeigt IT-BUSINESS an dieser Stelle die Trends – aber auch -Flops – im Überblick.

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Die Leistungsfähigkeit ist Kaufkriterium Nummer eins. (Archiv: Vogel Business Media)

Leistung, Kosten und Kompatibilität mit vorhandenen Systemen sind die schlagenden Argumente im Kundengespräch. Wie eine Umfrage von IDC unter 235 deutschen Firmen außerdem ergeben hat, gehen rund 60 Prozent davon aus, dass sich das Thema in den kommenden Jahren etablieren wird. 17 Prozent rechnen sogar damit, dass sich dadurch die Art und Weise der IT-Bereitstellung grundlegend verändert. Nur 15 Prozent vermuten hinter der Client-Virtualisierung nichts weiter als ein weiteres unbedeutendes Schlagwort.

Festgeklebt am Office

Weniger als drei Jahre nutzen nur 17 Prozent ihre Office-Versionen. (Archiv: Vogel Business Media)

Rund 60 Prozent der Firmen mit über 100 PC-Arbeitsplätzen nutzen ihre Office-Versionen fünf Jahre und länger. Die Konsequenz solcher Verschleppung von IT-Investitionen seien „fast zwangsläufig veraltete Arbeitsabläufe“, warnt Axel Oppermann, Senior Advisor bei der Experton Group, die dazu eine Studie duchgeführt hat.

Guter Support für mehr Umsatz

Der Wunsch nach gutem Support ist hoch. (Archiv: Vogel Business Media)

Support und Kunden-Service spielen für Betriebe eine zentrale Rolle bei der Wahl des E-Mail-Sicherheitsanbieters. Für 35 Prozent ist einer Eleven-Studie zufolge ein exzellenter Kunden-Support sogar wichtiger als die Produktfunktionen.

Trends

  • Der Mittelstand stockt 2011 laut einer globalen IBM-Studie die IT-Budgets spürbar auf. Firmen stellen demnach die Weichen in Richtung Kundenorientierung und Innovation, was die bisherigen Prioritäten nach operativer Effizienz und Kostensenkung in den Hintergrund drängt.
  • Die deutschen Banken sind für dieses Jahr optimistisch, was die Kreditvergabe an Firmen angeht. Gemäß einer Studie der Deutschen Bundesbank erwarten die Finanzinstitute ein „deutlich steigendes Kreditvolumen“, das besonders durch KMUs getragen werden soll.
  • Der weltweite Umsatz mit Unternehmens-Software wird Gartner zufolge 2011 um 7,5 Prozent wachsen. Business Intelligence, Collaboration, Content Management, Social Software und Anwendungen für Supply Chain Management könnten davon am stärksten profitieren.
  • 2015 werden hierzulande einer Cisco-Schätzung zufolge 30-mal mehr Daten mobil übertragen als 2010; weltweit 26-mal mehr. Dieser Trend zur mobilen Datennutzung könnte auch mit einem Absatzwachstum bei den entsprechenden Geräten einhergehen. Laut Cisco wird es beispielsweise 2015 weltweit 205-mal mehr Tablets geben als 2010.
  • Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Westeuropa ist 2010 um 1,4 Prozent gesunken. Laut Verband der Vereine Creditreform wirkt sich der Wirtschaftsaufschwung zunehmend positiv aus. Hierzulande wurden 2,5 Prozent weniger Pleiten registriert.

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