Portfolio um virtuelle TK-Lösungen erweitert Arcor legt das Partnerprogramm neu auf

Redakteur: Sarah Gandorfer

Die herkömmliche Trennung zwischen System- und Business-Partner gibt es nun bei Arcor nicht mehr. Das bringt Änderungen beim Portfolio und bei den Provisionen mit sich. Als Gegenspieler der Deutschen Telekom möchte sich der TK-Anbieter vor allem im Geschäftskundenbereich über virtuelle TK-Anlagen positionieren.

Firmen zum Thema

Mark Klein, Chief Business Officer, hat das Arcor-Partnerprogramm überarbeitet.
Mark Klein, Chief Business Officer, hat das Arcor-Partnerprogramm überarbeitet.
( Archiv: Vogel Business Media )

Seit Anfang Februar ist Mark Klein Chief Business Officer bei Arcor. In seiner neuen Position hat er zuallererst das Partnerprogramm umgekrempelt: »Wir setzen in den Kanal sehr hohe Erwartungen, da unser Fokus auf kleinen und mittleren Geschäftskunden liegt. Noch ist dieser Markt von einem Anbieter dominiert.« Arcor will sich als alternativer Anbieter gegenüber der Telekom verstärkt durchsetzen. Ein Schritt dazu ist das neue Partnerprogramm, ein anderer die Einführung neuer Produkte.

Früher unterschieden sich die Händler darin, ob sie eher ein »simples« Portfolio mit klassischen TK-Anlagen hatten, oder ein »komplexeres«, beispielsweise mit SDSL und VPN. Dementsprechend wurden sie in System- oder Business-Partner unterteilt. Ab sofort gibt es keine Portfolio-Differenzierung mehr und alle fallen in die Business-Kategorie. Außerdem können sich die Partner aussuchen, ob sie eine Abschlussprovision bevorzugen oder lieber an den laufenden Umsätzen beteiligt werden wollen.

Noch steht das Programm nicht in allen Details. Der Support wird gerade aufgebaut. Es wird eine dezentrale Betreuung geben, so dass die Partner in allen Regionen versorgt sind. Auch Schulungen sind noch in Vorbereitung. Neue, virtuelle Produkte für den Geschäftskundenbereich haben ihre Testphase schon beinahe abgeschlossen und sind bereit, in das Portfolio der Händler aufgenommen zu werden.

(ID:2011321)