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Ricoh-Studie

Arbeitnehmer sind von der Digitalisierung überzeugt

| Autor: Sarah Nollau

Die europäischen Arbeitnehmer erhoffen sich von digitalen Innovationen, produktiver sein zu können.
Die europäischen Arbeitnehmer erhoffen sich von digitalen Innovationen, produktiver sein zu können. (Bild: beeboys - stock.adobe.com)

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Ricoh Europe hat eine Studie veröffentlicht, die die Stimmung unter europäischen Arbeitnehmern untersucht hat. Im Fokus stand dabei die Frage, welche Auswirkungen der Umgang mit innovativen Technologien im Arbeitsumfeld in Zukunft haben wird.

Eine Studie, die von Ricoh Europe in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass der Ruf der Arbeitnehmer nach einer digitalen Arbeitsumgebung laut ist. Befragt wurden 3.600 europäische Arbeitnehmer. 65 Prozent davon denken, dass ihr Arbeitsalltag produktiver werden würde, wenn ihnen Automatisierungstechnik zur Seite stünde. Über die Hälfte (52 Prozent) sehen auch der Etablierung der künstlichen Intelligenz positiv entgegen.

Zeitfresser

Die größten Zeitfresser seien E-Mails (41 Prozent) und Meetings (37 Prozent). Die positiven Nebenwirkungen der Digitalisierung spiegeln sich in dem Umfragewert von 98 Prozent wider. Dieser Anteil ist nämlich vom Potenzial der neuen smarten Technologien, die den Arbeitnehmern in ihrem Alltag unter die Arme greifen, überzeugt. 44 Prozent lobten den direkten Daten- und Informationszugriff. Die digitale Arbeitsweise reduziere 41 Prozent der Befragten zufolge monotone Tätigkeiten. Gut ein Drittel gab an, sich dann auf wichtigere Aufgaben konzentrieren zu können. An der Möglichkeit, das heimische Office benutzen zu können, erfreuen sich 42 Prozent.

Arbeitgeber würden zögern

Das „Digital Empowerment“ würde von den Arbeitgebern der Befragten wohl weniger gut angenommen werden. Immerhin glauben knapp Dreiviertel (72 Prozent), dass die Geschäftsleitung für die Einführung neuer Technologien eine Bedingung stelle: Digitale Neuheiten in der Arbeitsumgebung sollten Kosten senken. Die Stärkung der Mitarbeiter stehe eher im Hintergrund. Dieses Gefühl würde den befragten Arbeitnehmern in ihrem Unternehmen vermittelt. Daraus ergibt sich für die Zukunftsvision ihres Unternehmens ein schwarzes Bild. 36 Prozent prophezeiten ihrem Arbeitgeber ein Scheitern innerhalb der nächsten fünf Jahre, wenn sich dieser nicht an den innovativen Möglichkeiten orientiere. Knapp die Hälfte der Befragten sehe einen technologischen Vorsprung bei ihren Konkurrenten.

Auch Javier Diez-Aguirre, Vice President Corporate Marketing von Ricoh Europe, spricht sich für die Investition in technologisch fortgeschrittene Lösungen im Arbeitsalltag aus. Diese würden die Produktivität der Mitarbeiter nicht nur steigern, sondern auf lange Sicht eine größere Rendite erzielen.

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