Apfelgericht aus der Gerüchteküche Arbeitet Apple am „iTV“ mit Cloud-Services?

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Hartnäckigen Marktgerüchten zufolge wird Apple in den nächsten Monaten ein TV-Gerät mit neuartigem Bedienungskonzept und gegebenenfalls Cloud-Services auf den Markt bringen.

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Gerüchte um ein revolutionäres TV-Konzept von Apple machen die Runde.
Gerüchte um ein revolutionäres TV-Konzept von Apple machen die Runde.

„Auch in der Gerüchteküche gibt es Meisterköche“, so ein Zitat des Chemikers Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger. Zu diesen Meisterköchen zählen Branchenkenner die Marketiers von Apple, die sich in der Vergangenheit immer wieder den viralen Effekt von Gerüchten für Marketing-Zwecke zu nutze machten. Inwieweit die jüngsten Gerüchte um ein kommendes iTV von Apple billigend in Kauf oder sogar forciert wurden, ist unklar – das liegt in der Natur der Sache.

Dass es demnächst ein revolutionäres Konzept für TV-Geräte von Apple geben könnte, traut man dem Konzern durchaus zu. Gesicherte Informationen zum „iTV“ mit Cloud-Anbindung und neuartigem Bedien-Konzept gibt es derzeit allerdings nicht.

In verschiedenen Medienberichten wird die Bedienung mit der Sprachsteuerung im neuen iPhone 4S in Verbindung gebracht.

Ursprung der Gerüchte

Für dieses „iTV“ besteht den unbestätigten Gerüchten zufolge eine Kooperation mit dem japanischen Elektronik-Konzern Sharp.

Die Marktgerüchte gehen auf einen Bericht des Nachrichtendienstes Bloomberg zurück, der sich auf Peter Misek, einen Analysten der Investment-Gruppe Jefferies, bezieht. Nach den Informationen des Analysten soll die Produktion des ersten Apple-TV-Gerätes bereits im Februar 2012 anlaufen.

Apple und die Marktgerüchte

Einen Kommentar dazu hat das Unternehmen in alter Apple-Tradition freilich nicht abgegeben. Für viele Marktbeobachter ist ein Fundament von Apples Kommunikations- und Marketing-Strategie, erst mit Informationen zu geizen, um Raum für Gerüchte zu schaffen, die das Unternehmen ins Rampenlicht des öffentlichen Interesses rücken. Das Konzept funktioniert allerdings nur, weil Apple ein Kult-Produkt wie iPhone oder iPad nach dem anderen auf den Markt bringt. □

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