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Mit User Virtualization zum Betriebssystemwechsel

AppSense nennt Tipps zur Migration auf Windows 7

| Redakteur: Florian Karlstetter

AppSense gibt Tipps für einen möglichst reibungslosen Umstieg auf Windows 7.
AppSense gibt Tipps für einen möglichst reibungslosen Umstieg auf Windows 7.

Microsoft beendet den offiziellen Support für Windows XP im April 2014 - es ist also langsam an der Zeit, sich Gedanken über eine Migration auf Windows 7 zu machen. AppSense gibt mit dem Ansatz der User Virtualization Hilfestellung.

Das Problem ist bekannt: Microsoft bietet keinen direkten Migrationspfad von Windows XP auf Windows 7. Windows Vista lässt sich zwar ohne großen Aufwand auf das aktuelle Betriebssystem updaten, führt jedoch nach wie vor ein eher stiefmütterliches Dasein. Daher scheuen viele Unternehmen bis heute noch den Umstieg, obwohl wegen des Auslaufens des offiziellen Supports von Windows XP Eile geboten ist.

Insbesondere die Übertragung der Benutzerinformationen und -einstellungen stellt Administratoren vor große Herausforderungen. Denn das Ziel sollte es sein, dass die Mitarbeiter ihre Desktops nicht erneut personalisieren müssen. Einen möglichen Ausweg bietet der von Appsense vorgestellte Ansatz der User Virtualization.

Nachfolgend gibt AppSense einige Tipps, die IT-Administratoren wissen sollten, um den Umstieg auf Windows 7 reibungslos und ohne Beeinträchtigung der Anwender zu meistern.

So sollte eine Migration auf Windows 7 auch dazu genutzt werden, sich von veralteten Desktop-Verwaltungsmethoden zu verabschieden. Anstelle großer universeller Anmeldeskripte sollten diese je nach Bedarf der einzelnen Nutzer ausgeführt werden. Dies führt zu einer Verschlankung von Benutzerprofilen, reduziert den Managementaufwand und beschleunigt den Anmeldeprozess für Mitarbeiter.

Virtualisierung des Anwenders

Beim Umstieg von einer physischen in eine virtuelle Arbeitsumgebung sollte der Nutzer von seinem PC entkoppelt werden, indem die Profildaten unabhängig von Desktop gespeichert werden. So kann der Anwender zunächst auf ein standardisiertes, virtuelles Windows 7-Image geleitet werden, um dann je nach Bedarf seine persönlichen Benutzerdaten zu übertragen.

Zur flexiblen Gestaltung der Arbeitsumgebung empfiehlt AppSense den Einsatz von User Virtualization. Diese Technologie gewährleistet einen nahtlosen Wechsel zwischen den unterschiedlichen Welten gewährleistet werden – egal ob Anwender in XP, Vista oder Windows 7 arbeiten wollen. Dies erlaubt eine schrittweise Migration, bei der es nicht nötig ist, für jede Windows-Version eigene Benutzerprofile anzulegen.

Application Virtualization

Viele Legacy-Systeme, aber auch ältere Windows-Programme sind für Windows 7-Systeme ungeeignet. Um diese weiterhin nutzen zu können empfiehlt sich der Einsatz von Techniken der Applikationsvirtualisierung. Die so virtualisierten Anwendungen sollten neutral und ohne persönliche Einstellungen vorgehalten werden. Erst wenn diese zum Einsatz kommen, sollten die benötigten User-Settings und sonstigen Einstellungen automatisch nachgeladen werden.

Ältere User-Profile aus Windows XP und Windows Server 2003 lassen sich aufgrund fehlender Kompatibilität nicht automatisch auf Windows 7 oder Windows Server 2008 übertragen. Auch an dieser Stelle unterstützt die AppSense-Technologie bei der Übertragung und Verwaltung vorhandener Profildaten.

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