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ENTERPRISE MOBILITY SUMMIT 2018

Apps für sicheres, mobiles Arbeiten

| Autor: Sarah Böttcher

Mobil und gleichzeitig sicher Arbeiten – Virtual Solution entwickelt Apps die beides ermöglichen sollen.
Mobil und gleichzeitig sicher Arbeiten – Virtual Solution entwickelt Apps die beides ermöglichen sollen. (Bild: Pixabay)

Virtual Solution entwickelt flexible Apps, die trotz ihres Anspruchs, schnell auf neue Technologien und Lösungen reagieren zu können, den Mitarbeitern ein sicheres Arbeiten ermöglichen sollen. Günter Junk, CEO bei Virtual Solution, spricht im IT-BUSINESS-Interview über die Container-App SecurePIM von Virtual Solution.

ITB: Was sind die derzeit größten Herausforderungen für Unternehmen in Bezug auf Enterprise Mobility?

Günter Junk, CEO bei Virtual Solution
Günter Junk, CEO bei Virtual Solution (Bild: Virtual Solution)

Junk: Ganz pragmatisch gesehen ist auch nach finalem Inkrafttreten die DSGVO immer noch eine der größten Herausforderungen für Unternehmen. Dabei steht im Vordergrund immer die Frage, wie man personenbezogene Daten von Kunden, Mitarbeitern und Partnern auch auf mobilen Endgeräten sichern kann und so DSGVO-konform ist.

Es stellt sich vor allem die Frage, wie man Mitarbeitern, Partnern oder Zulieferern ermöglichen kann, mit verschiedenen Endgeräten auf die Firmendaten zuzugreifen. Hier sind drei Aspekte zu beachten: Zum einen muss der Datenschutz und die Datensicherheit gewährleistet werden und vor allem ist es wichtig zu erkennen, was alles geschützt werden muss, also die Daten, die Übertragungswege und die Geräte. Der Mitarbeiter braucht zudem Lösungen, mit denen er seine Aufgabe komfortabel erledigen kann; die Usability ist ein weiterer Punkt, der beachtet werden muss. Ein letztes Augenmerk liegt auch auf der Sensibilisierung der Mitarbeiter. Die Unternehmensseite muss die Mitarbeiter informieren, auf was sie achten müssen, was sie nicht machen dürfen und wie bestimmte Aufgaben erfüllt werden sollten.

ITB: Welche Lösungen bietet Ihr Unternehmen in diesem Umfeld an?

Junk: Wir bieten im EMM-Umfeld eine sogenannte Container-Lösung an. Mit unserer Container-App SecurePIM für iOS und Android werden alle sensiblen Unternehmensdaten auf Firmengeräten oder auch privaten Geräten von Mitarbeitern einfach und zuverlässig geschützt. Hier ist besonders hervorzuheben, dass die Privatsphäre des Mitarbeiters nicht verletzt wird. Innerhalb des Containers sind alle Daten verschlüsselt und von dem privaten Bereich strikt getrennt, auch ein Verschieben von Unternehmensdaten in den privaten Bereich kann unterbunden werden. Diese Lösung ist für verschiedene Mobilitätsmodelle und unterschiedliche Infrastrukturen wie Exchange oder IBM Domino geeignet, dazu zählen unter anderem COPE (Corporate Owned, Personally Enabled), BYOD (Bring Your Own Device) oder auch Mischformen.

Die Container-App vereint alle wichtigen Business-Funktionen wie Email, Kalender, Kontakte, Aufgaben, Notizen, Dokumentenbearbeitung, einen sicheren Browser und eine Kamera für das mobile Arbeiten in einer Anwendung. Sie passt sich in die bestehenden Infrastrukturen flexibel ein und kann auch in Kombination mit einem Mobile-Device-Management-System betrieben werden. Mitarbeiter arbeiten somit bequem auf ihren Smartphones oder Tablets und können sicher auf Unternehmensressourcen, wie zum Beispiel Fileshare und das Intranet zugreifen.

ITB: Wie positionieren Sie sich im Wettbewerbsumfeld?

Junk: Wir verfolgen mit SecurePIM einen „Container-only“-Ansatz. Unser Ziel ist es, die Funktionalitäten im Container benutzerfreundlich zu gestalten und den Mitarbeitern ein Office-To-Go zur Verfügung zu stellen. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Schutz der Unternehmensdaten. Die Systemlösung SecurePIM Government SDS ist außerdem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für die Nutzung in Behörden zugelassen worden. Diese Zusammenarbeit zeigt, dass die Datensicherheit für uns an oberster Stelle liegt. Außerdem erfüllt SecurePIM die wichtigsten Anforderungen der Europäischen Datenschutzgrundverordnung für das mobile Arbeiten auf Endgeräten. Unser Produkt ist zudem „Made in Germany“.

Ergänzendes zum Thema
 
Termine und Anmeldung zum ENTERPRISE MOBILITY SUMMIT 2018

ITB: Wie unterstützen Sie Anwender oder Partner bei der Umsetzung von Enterprise-Mobility-Projekten?

Junk: Ein wichtiger Aspekt ist auf der einen Seite die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Unternehmenskunden, auf der anderen Seite aber auch mit den Behörden. Nur so können wir sehr schnell auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Mit unserer Plattform für „Mobility as a Service“ geben wir unseren Partnern auch die Möglichkeit, deren Portfolio noch stärker auszubauen. Das Produkt ist mandantenfähig und bietet Vertriebspartnern die Möglichkeit, ihr Portfolio im Hinblick auf Dienstleistungen im Bereich mobile Sicherheit auszubauen.

ITB: Welche USPs oder Mehrwerte bietet Ihre Lösung den Anwenderunternehmen?

Junk: Unsere Lösung bietet das höchste Maß an Sicherheit, Datenschutz und Compliance-Konformität. Wir achten sehr darauf, dass unser Produkt eine gewisse Flexibilität aufweist, unsere Kunden können das je nach Anforderung einsetzen. Wichtig sind uns auch die Mitarbeiter, dass heißt, wir wollen, dass diese gerne mit unserer Lösung arbeiten, deswegen stellen wir die User Experience in den Mittelpunkt. Gerade in Unternehmen, in denen es keine großen IT-Abteilungen gibt, muss eine Lösung einfach zu implementieren und zu verwalten sein. Der wichtigste Punkt zum Schluss: Die normalen Arbeitsabläufe der Mitarbeiter werden durch unsere Lösung nicht beeinträchtigt. Sie können auf dem mobilen Endgerät genauso arbeiten, wie auf einem Laptop oder einem Desktop-PC.

ITB: Welche Trends beim Thema Enterprise Mobility sehen Sie?

Junk: Die Nutzung von Smartphones und Tablets nimmt in Unternehmen immer mehr zu und Smartphone-Hersteller wie zum Beispiel Samsung überlegen sich Wege, Laptops gänzlich zu ersetzen. Zudem verändert sich ja auch die Arbeitswelt in Richtung „Mobile Workspace“. Deswegen müssen Anwendungen ebenfalls an die neue Situation angepasst werden. Zwar ist Email immer noch das Hauptkommunikatonsmedium, aber Chat und andere Collaboration-Lösungen werden immer wichtiger. Das heißt für Unternehmen, dass die traditionellen Ansätze bei der IT-Ausstattung von Mitarbeitern nicht mehr greifen. Es handelt sich nicht um reine IT-Entscheidungen, sondern auch die Bedürfnisse von Mitarbeitern und Kunden müssen in eine Enterprise-Mobility-Lösung einfließen. Mitarbeiter wollen mehr Freiheiten, wo und wie sie Aufgaben erledigen – sei es mobil oder im Büro. Und bei allem „Empowerment“ der Nutzer darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen.

ITB: Was sind für Sie die derzeit wichtigsten technologischen sowie marktbezogenen Entwicklungen im Enterprise-Mobility-Umfeld?

Junk: Zu den wichtigsten Entwicklungen im EMM-Umfeld gehört für uns das Thema „Offenheit“: Lösungen müssen offen für Entwicklungen sein, denn die Art der Endgeräte ändert sich ständig. Es kommen ständig neue Geräte hinzu, wie zum Beispiel Wearables sowie Endgeräte im Bereich Smart Home oder in der Fahrzeugkommunikation. Die Ansprüche, die die User an Apps im Arbeitsumfeld haben, wachsen immer stärker an, weil immer mehr Prozesse mobil ausgeführt werden. Zudem haben Unternehmen oft noch eine sehr gemischte Infrastruktur zwischen „traditionellen“ Anwendungen und „moderneren“, zwischen klassischen Kommunikationswegen und Unified Communications und Collaboration. Dies wird sich bei einem Großteil der Unternehmen nicht kurzfristig ändern. Also auch hier müssen die Lösungen flexibel bleiben und diese unterschiedlichen Anwendungen und Infrastrukturen unterstützen. Und eine wichtige technologische Herausforderung ist und bleibt das Thema Sicherheit. Dabei geht es sowohl um Sicherheit der Daten, zum Beispiel durch Verschlüsselung, als auch auf Absicherung des Zugriffs auf die Daten mit Hilfe von Authentifizierung.

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