IP-Insider empfiehlt: F5-Whitepaper zum Test von WAN-Beschleunigern Application Delivery von F5 Networks, Citrix und Cisco im Vergleich

Redakteur: Ulrike Ostler

WAN-Beschleuniger gibt es viele – viele unterschiedliche. Vergleichbarkeit herzustellen, fällt schwer. Das liegt unter anderem daran, dass die Anbieter Performance unterschiedlich definieren. F5 Networks, selbst Hersteller eines Application Delivery Controller (ACE), hat eine frei verfügbare Methodik entwickelt und gleich einmal angewandt: Das eigene Produkt „Big IP 8800 LTM“ wird mit „Citrix Netscaler 1200“ und „ACE 8 GB“ von Cisco verglichen.

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Auf die Plätze, fertig, los! Welcher Applikationsbeschleuniger ist schneller?
Auf die Plätze, fertig, los! Welcher Applikationsbeschleuniger ist schneller?
( Archiv: Vogel Business Media )

Welcher Controller ist tatsächlich schneller – der von Citrix, Cisco oder F5 Networks? Um die Frage zu entscheiden, braucht es einen Leistungstest. F5 Networks unterzog die eigenen Produkte einem solchen Vergleich.

Die Ergebnisse des Tests legt F5 Networks nun in einer Art Studie vor. Klarer Gewinner des Kontests ist: F5 Networks mit dem Produkt Big IP 8800. Das dürfte wenig überraschen, zumal der Gewinner den Test selbst entworfen hat.

Dennoch ist das Schriftstück mit dem Titel „Application Delivery Controller Performance Report“ interessant, weil F5 Networks ein Testverfahren entwickelt hat, das einen Vergleich verschiedener WAN-Beschleuniger überhaupt erst zulässt.

Die Methode bezieht verschiedene Szenarien ein: unterschiedlich große Websites, HTTP-Requests und diverse Arten von Traffic, inklusive Layer 4, Layer 7, SSL und HTTP-Verdichtungstechniken wie Kompression und Caching.

Aus dem Vergleich mit Cisco und Citrix-Produkten legt F5 zudem die entsprechenden Konfigurationen offen (Links gibt es im Dokument), auch die für das Tool, das die Lasten (Load) generierte und die der Layer-2-Switching-Infrastruktur.

Das Schriftstück selbst enthält im Anhang eine Übersicht der verwendeten Fachausdrücke sowie eine Reihe von Fragen und Antworten, die sich in diesem Zusammenhang stellen könnten, um zur Transparenz des Tests beizutragen. Hier ein Beispiel:

Warum wurde die Wiederverwendbarkeit von SSL Session IDs im Tests ausgelassen?

Die Hardware der drei Anbieter lieferte ähnliche Ergebnisse. Selbst bei 9-maligem Gebrauch einer SSL Session ID stieg die SSL-TPS-Perforformanz typischerweise nicht um mehr als rund 15 Prozent bei einer 128 Byte-großen Antwort.

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