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Produktionsauftrag gekürzt

Apple iPhone XR verkauft sich schlechter als gedacht

| Autor / Redakteur: dpa / Heidemarie Schuster

Mit 849 Euro Verkaufspreis ist das iPhone XR das „günstigste“ aktuelle Smartphone von Apple.
Mit 849 Euro Verkaufspreis ist das iPhone XR das „günstigste“ aktuelle Smartphone von Apple. (Bild: Apple)

Das neue „günstige“ iPhone XR ist laut einem Medienbericht nicht so gefragt wie von Apple erwartet. Pro Tag würden 100.000 Geräte weniger produziert, als ursprünglich erwartet. Apple hatte zuletzt die Analysten mit der Umsatzprognose für das laufende Weihnachtsgeschäft enttäuscht und zugleich angekündigt, ab diesem Quartal die Absatzzahlen seiner Geräte nicht mehr zu nennen.

Die für das iPhone XR abgestellten Produktionskapazitäten bei den beiden führenden Fertigern Foxconn und Pegatron seien nicht komplett ausgelastet, schrieb die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ unter Berufung auf informierte Personen. So seien bei Foxconn 60 Produktionslinien für das iPhone XR eingerichtet worden – von denen aktuell nur rund 45 in Betrieb seien. Das bedeute, dass pro Tag rund 100.000 weniger Telefone produziert würden als es die vorherige optimistischere Prognose vorsah.

Bei Pegatron seien Pläne für einen Ausbau der Produktion auf Eis gelegt worden, hieß es unter Berufung auf Kreise in der Zulieferer-Branche weiter. Der Fertiger Wistron, der oft bei Produktionsengpässen einspringe, werde in diesem Weihnachtsgeschäft keine Aufträge für das iPhone XR bekommen.

Das iPhone XR hat das Design des Top-Modells XS, ist aber 300 Euro günstiger mit einem Preis ab 849 Euro. Es hat dafür nur eine Haupt-Kamera statt zwei beim XS und dem größeren XS Max, sowie einen günstigeren LCD-Bildschirm anstelle eines OLED-Displays. Analysten gehen davon aus, dass das Ende Oktober erschienene XR-Modell einen großen Anteil an den iPhone-Verkäufen haben wird.

Spekulationen über eine schwächelnde iPhone-Nachfrage auf Grundlage von Informationen aus der Zulieferer-Branche erwiesen sich in der Vergangenheit oft als ungenau. Der „Nikkei“-Bericht scheint aber eine andere Qualität zu haben, da er sich auf Angaben aus dem Kreis der Endfertiger und nicht der vielen Komponenten-Anbieter bezieht.

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