Stärkere Prozessoren, aktuelle Grafik und I/O-Technologie der nächsten Generation Apple aktualisiert Macbook-Pro-Reihe mit Thunderbolt

Redakteur: Harry Jacob

Die ersten Thunderbolt-Computer im Markt kommen von Apple. Von Intel gemeinsam mit Apple entwickelt, steht die Technologie als schneller Datenübertragungsstandard zur Verfügung. Mit aktuellen Sandy-Bridge-Prozessoren steigt zudem die Rechenpower der Apple-Notebooks stark an.

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Die Rechner der neuen Macbook-Pro-Familie sind die ersten Computer mit Intels Thunderbolt-Technologie (ehemals „Light Peak“), die USB 3.0 Konkurrenz macht.
Die Rechner der neuen Macbook-Pro-Familie sind die ersten Computer mit Intels Thunderbolt-Technologie (ehemals „Light Peak“), die USB 3.0 Konkurrenz macht.
( Archiv: Vogel Business Media )

Apple hat die Macbook-Pro-Familie aktualisiert. An erster Stelle sind die aktuellen Sandy-Bridge-CPUs zu nennen, mit denen die Business-Notebooks nun ausgestattet werden. Die 13-Zoll-Modelle werden wahlweise mit 2,3- oder 2,7-GHz-Dual-Core-Prozessoren ausgestattet, die 15- und 17-Zoll-Notebooks basieren auf Quadcore-CPUs mit 2,0 oder 2,2 GHZ (jeweils Core i5 oder Core i7). Laut Herstellerangaben sollen die Geräte bis zu doppelt so schnell sein wie die Vorgängerversionen.

Neben Gigabit-Ethernet, Firewire 800 und zwei USB-2.0-Schnittstellen bietet die jüngste Notebook-Generation einen Thunderbolt-Anschluss. Der „Blitzstrahl“, der bislang unter dem Namen „Light Peak“ bekannt geworden war, wurde von Intel und Apple gemeinsam entwickelt. Thunderbolt vereinigt Displayport und PCI Express in einem Kabel.

Vor allem Monitor- und Storage-Geräte sollen damit eine einfache Verbindung zum Computer finden, und das bei einer deutlich höheren Übertragungsrate: Bis zu 10 Gigabit/s in beiden Richtungen sind im Vollduplex-Betrieb möglich. (Details siehe Bildergalerie)

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Bessere innere Werte

Für die Grafik steht mit den neuen Chipsätzen Intels Graphics HD 3000 zur Verfügung. Die integrierte Grafik zweigt sich bis zu 384 Megabyte vom Hauptspeicher ab. Bei den 15-Zoll-Macbooks ist zusätzlich eine AMD Radeon HD 6490M mit 256 Megabyte oder eine AMD Radeon HD 6750M mit einem Gigabyte Grafikspeicher (GDDR5) integriert, die 17-Zöller sind mit dem Modell 6750M mit einem Gigabyte Grafikspeicher ausgerüstet.

Ein weiteres Details, das Apple verbessert hat, ist die integrierte Kamera, von Apple Facetime HD genannt. Diese liefert nun Videos bis zum Format 720p (1.366x720 Pixel). Zusammen mit der Video-Telefonie-Software Facetime, die standardmäßig integriert ist, können nun hochauflösende Videokonferenzen auch vom Macbook Pro aus geführt werden.

„Das neue Macbook Pro hat Dual- und Quad-Core Prozessoren der nächsten Generation, sehr leistungsstarke Grafik, Thunderbolt-Technologie und Facetime HD und das großartige Design, welches unsere Pro-Anwender lieben,“ sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple, bei der Vorstellung der neuen Rechnergeneration.

Preise & Verfügbarkeit

Die neuen Macbooks sind ab sofort verfügbar. Das Macbook Pro mit 13-Zoll-Display ist in zwei Konfigurationen erhältlich: mit 2,3 GHz Dual-Core Intel Core i5 und 320 GB Festplatte für 1.149 und mit 2,7 GHz Dual-Core Intel Core i5 und 500 GB Festplatte beginnend ab 1.449 Euro (jeweils UVP).

Das Macbook Pro in 15-Zoll-Größe ist verfügbar in zwei Modellvarianten: mit 2,0 GHz Quad-Core Intel Core i7, AMD Radeon HD 6490M und 500 GB Festplatte ab 1.749 Euro und mit 2,2 GHz Quad-Core Intel Core i7, AMD Radeon HD 6750M und 750 GB Festplatte ab 2.149 Euro.

Das Macbook Pro mit 17-Zoll-Bildschirm hat einen 2,2 GHz Quad-Core Intel Core i7, AMD Radeon HD 6750M und 750-Gigabyte-Festplatte und kostet 2.499 Euro. Alle Modelle sind von Haus aus mit vier Gigabyte RAM ausgestattet.

Gegen Aufpreis sind schnellere Quad-Core Prozessoren mit bis zu 2,3 GHz erhältlich, zusätzliche Festplattenkapazität bis zu 750 Gigabyte und Solid State Disks bis zu 512 Gigabyte. Der Arbeitsspeicher kann auf bis zu acht Gigabyte erweitert werden. Statt des spiegelnden „Glossy“-Displays kann ein mattes Antiglare-Display bestellt werden – das kostet 50 Euro extra.

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