Digital-Pioniere im Wettbewerbsumfeld werden als Bedrohung klassischer Geschäftsmodelle empfunden. Das stellt eine Studie im Auftrag von DXC Technology fest. Als positiv fällt dabei die Nutzung der Cloudservices von Amazon und Microsoft auf, sowie die Zusammenarbeit mit Startups.
Für die Studie befragte DXC 600 Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
(Bild: alphaspirit - stock.adobe.com)
Für eine Studie des IT-Dienstleisters DXC Technology wurden in Deutschland (N=400), Österreich (N=100) und der Schweiz (N=100) Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnis bei der digitalen Transformation befragt. Fast jeder zweite Entscheider berichtet, dass Digital-Projekte von Wettbewerbern aus der eigenen Branche als Bedrohung für das eigene Geschäftsmodell eingestuft werden. Mit 70 Prozent der befragten Manager, sehen diese marktfremde Konzerne wie spezialisierte Digital-Startups oder Amazon und Co. als weitaus weniger kritisch. Gut jede zweite Firma rechnet sogar damit, von deren Knowhow zu profitieren.
Dass die digitale Transformation den Markt bereits verändert hat, davon sind 86 Prozent der Studienteilnehmer überzeugt. Für das eigene Unternehmen verfügen mittlerweile 71 Prozent über eine digitale Agenda – das ist ein Plus von 20 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Weitere elf Prozent planen, innerhalb des nächsten Jahres eine eigene digitale Strategie.
Die Mitbewerber aus der eigenen Branche werden in puncto Digitalisierung besonders gefürchtet. Startups hingegen scheinen weniger bedrohlich.
(Bild: DXC Technology)
Praxiserfahrung
Mit den bereits umgesetzten Digitalprojekten zeigt sich die Mehrheit der DACH-Manager zufrieden: 56 Prozent berichten von ersten messbaren Erfolgen. Als einen der Beschleuniger der digitalen Transformation im eigenen Hause sehen die Entscheider die etablierten Digital-Konzerne: 53 Prozent sind der Meinung, dass ihr Geschäftsmodell von Firmen wie Amazon oder Microsoft profitiert. Als Beispiel für so einen Treiber nennt der IT-Dienstleister Microsoft Azure oder Amazon Web Services (AWS). Diese bieten externen Unternehmen eine cloudbasierte IT-Infrastruktur auf Abruf.
53 Prozent der Befragten geben zudem an, dass ihr Geschäftsmodell von Startups als digitalen Impulsgebern profitiert. Auch hier hat DXC Technology ein Beispiel parat: Zusammen mit dem Dresdner Startup Contractus hat DXC kürzlich ein sicheres dezentrales Industrie-4.0-Netzwerk entwickelt, das auf Blockchain-Technologie basiert. Diese Industrie-4.0-Platform soll die rechtssichere Interaktion zwischen vernetzten Partnern (Smart Contracts) ermöglichen, Vertragsabschlüsse automatisieren, deren Erfüllungsgrad dokumentieren und als Plattform für vernetzte Produktion dienen.
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