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Angriffsziel: eSports und Gaming

| Autor: Ann-Marie Struck

Wenn man beim Ausüben seines Hobbys zum Ziel von Kriminellen wird.
Wenn man beim Ausüben seines Hobbys zum Ziel von Kriminellen wird. (Bild: © Luca Lorenzelli -stock.adobe.com)

Die eSports- und Gaming-Branche freut sich immer größerer Beliebtheit. Doch neben enthusiastischen Spielern, haben auch Hacker zunehmend die Spiele-Szene im Visier. Das prognostiziert auch Trend Micro, demnach es zu einen Wachstum an Angriffen in den nächsten Jahren kommen wird.

Zwei Bildschirme, das Zimmer abgedunkelt und das Headset auf dem Kopf – so sieht das Klischee des PC-Gamers aus. Und obwohl Gaming in der Gesellschaft oft mit Nerds und PC-Junkies assoziiert wird, führt die Branche schon lange kein Schattendasein mehr. Denn die eSports-Branche hat in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen. Außerdem haben sich mittlerweile professionelle Spieler etabliert, die auch dementsprechende Summen verdienen. Die Profis ziehen nicht nur die Fans an, die sich die Wettkämpfe in ausverkauften Stadien ansehen, sondern auch Cyber-Kriminelle.

Die Gaming-Branche ist seit 2010 im Visier der Hacker. Da eSports zu einer Milliardenbranche heranwächst, wird sie in den kommenden Jahren ähnliche Angriffe erleben. Der Bericht des IT-Sicherheitsunternehmens Trend Micro „Cheats, Hacks, and Cyberattacks: Threats to the eSports Industry in 2019 and Beyond“ zeigt, dass eine Vielzahl von Cyberbedrohungen für den eSports-Sektor zu erwarten sind.

eSports-Spieler, Gaming-Unternehmen, Sponsoren und Zuschauer werden daher Ziel von Datendiebstahl, Ransomware, DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service), Hardware-Hacks und Cybercrime as a Service. Schwache Passwort- und Authentifizierungssicherheit kann solche Angriffe vereinfachen. Die Folgen der Attacken umfassen Reputationsschäden bis hin zu Umsatzeinbußen. Ein Hauptziel der Angreifer sind die Server, die von Unternehmen zum Hosten von Gaming-Assets verwendet werden.

Um diese geschäftskritischen Ressourcen zu schützen, sollte die eSports-Branche ein mehrschichtiges Sicherheitssystem nutzen. So können die Server geschützt und bekannte Schwachstellen virtuell gepatcht werden.

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