Distri-Award
– Jetzt zur Umfrage!

Suchen

Kaspersky: Corporate IT Security Risks 2016 Angriffe durch Krypto-Malware gehen ins Geld

| Autor: Katrin Hofmann

Krypto-Malware-Attacken kosten mittelständische Unternehmen einer Kaspersky-Studie zufolge durchschnittlich bis zu 99.000 US-Dollar (rund 88.000 Euro).

Firmen zum Thema

Manches Opfer geht auf die Forderungen der Cyber-Kriminellen ein, um möglichst schnell wieder Zugriff auf die betroffenen Daten zu haben.
Manches Opfer geht auf die Forderungen der Cyber-Kriminellen ein, um möglichst schnell wieder Zugriff auf die betroffenen Daten zu haben.
(Bild: Pixabay)

Gemäß der weltweit durchgeführten Kaspersky-Studie „Corporate IT Security Risks 2016“ bezahlten unter anderem 34 Prozent der geschädigten Unternehmen das geforderte Lösegeld: ungeachtet der Tatsache, dass eine Rückgabe oder Entschlüsselung der betroffenen Firmendaten nicht garantiert war.

Weitere Faktoren, die zur genannten durchschnittlichen Schadensumme führen, sind demnach die teilweise oder vollständige Einstellung von Arbeitsabläufen (interne Unternehmensprozesse, Finanztransaktionen etc.), der Verlust von Daten (Finanz- und Projektdokumente, Kunden- oder Partnerdatenbanken etc.) oder eine potenzielle Rufschädigung. Laut der Kaspersky-Studie waren rund 30 Prozent der Mittelständler schon einmal von einem größeren Datenverlust durch Krypto-Malware betroffen.

Nach Erkenntnissen von Kaspersky Lab stehen Unternehmen derzeit verstärkt im Kreuzfeuer von Verschlüsselungssoftware. So sei das Aufkommen von Krypto-Ransomware-Attacken auf Unternehmenskunden weltweit innerhalb eines Jahres um das Sechsfache gestiegen – von 27.000 (seit April 2014 bis März 2015) auf 158.000 (seit April 2015 bis März 2016).

(ID:44261209)

Über den Autor

 Katrin Hofmann

Katrin Hofmann

Editor, IT-BUSINESS