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Neue Ryzen-Pro-APUs und Partner Hub von AMD AMDs Mobilitätsoffensive geht weiter

Autor: Klaus Länger

Die zweite Generation der Ryzen-Pro-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafik soll AMD einen besseren Stand bei den Notebookherstellern verschaffen. Zusätzlich gibt es Updates bei der Partner-Unterstützung.

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Die Ryzen-Pro-Mobile-APUs der 3000er-Serie werden in einem 12-Nanometer-Verfahren hergestellt. Damit erreichen sie höhere Taktfrequenzen als ihre Vorgänger.
Die Ryzen-Pro-Mobile-APUs der 3000er-Serie werden in einem 12-Nanometer-Verfahren hergestellt. Damit erreichen sie höhere Taktfrequenzen als ihre Vorgänger.
(Bild: AMD)

Auf der CES hat AMD mit den Radeon-3000-Modellen eine ganze Reihe neuer Prozessoren für Notebooks vorgestellt. Diese unter dem Codenamen „Picasso“ entwickelten APUs mit integrierter Vega-Grafikeinheit bekommen nun Ableger für den Business-Einsatz. Die neuen Modelle Ryzen Pro 3700U, 3500U, 3300U und der Athlon 300U werden nun in einem 12-nm-Verfahren hergestellt. Damit erreichen sie etwas höhere Taktraten, als ihre 14-nm-Vorgänger der Ryzen-Pro-2000-Generation. Von der Architektur her, sind sie immer noch Zen-Prozessoren der ersten Generation.

Wie bisher verfügen die Ryzen-Pro-Modelle alle über vier Cores mit SMT, die sich nur in der Taktfrequenz unterscheiden. Größere Leistungsunterschiede gibt es bei der integrierten Vega-GPU: Die 3700U arbeitet mit zehn GPU-Cores, die 3500U mit acht und die 3300U mit sechs Grafikkernen. Der Athlon Pro 300U ist ein Dual-Core-Prozessor mit drei Vega-GPU-Cores. AMD gibt für alle Prozessoren 15 Watt TDP an.

Zu den neuen Prozessoren für Business-Notebooks zählt neben den drei Ryzen-Pro-Modellen auch ein Athlon als Dualcore-Einstiegsprodukt.
Zu den neuen Prozessoren für Business-Notebooks zählt neben den drei Ryzen-Pro-Modellen auch ein Athlon als Dualcore-Einstiegsprodukt.
(Bild: AMD)

Mehr Sicherheit durch Coprozessor

Die wichtigsten Differenzierungsmerkmale der Ryzen-Pro-APUs sind die erweiterten Security- und Management-Funktionen für den Business-Einsatz. In den APUs ist ein eigenständiger Secure Processor integriert, ein kleiner ARM-SoC mit einer proprietären Firmware, der den Bootvorgang überwacht, im Gespann mit einem fTPM (firmware Trusted Platform Module) Kryptografiefunktionen übernimmt und ein softwarebasiertes Trusted Execution Environment (TEE) für Trusted Applications von Drittanbietern zur Verfügung stellt, das über branchenübliche APIs genutzt werden kann. Er unterstützt Windows-10-Funktionen wie Device Guard und Credential Guard. Als weitere Besonderheit stellt AMD die Full Memory Encryption der Prozessoren heraus, mit denen Ryzen-Pro-Mobile-Notebooks gegen Cold-Boot-Angriffe geschützt werden, bei denen der Inhalt des Arbeitsspeichers noch nach dem Abschalten eines Rechners ausgelesen werden kann.

Wichtig für den Business-Einsatz ist zudem die AMD zugesicherte 18-monatige Image-Stabilität und eine garantierte Verfügbarkeit für 24 Monate.

Überarbeiteter Partner Hub

Im Partner Hub bietet AMD seinen Partnern Informationen, Spezifikationen und Marketingmaterialien an. Der Hersteller hat das Portal um zusätzliche Funktionen erweitert, um den Partnern die Arbeit leichter zu machen. Zu den Neuheiten gehört unter anderem eine produktspezifische Datenbank für einen schnellen Zugriff und den Vergleich von Produktspezifikationen sowie digitale Merchandising Kits. Systemhersteller finden einen eigenen Bereich mit für sie relevanten Informationen.

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 Klaus Länger

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