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Schnelle integrierte Grafik für AM2-CPUs

AMD stellt Mainboard-Chipsatz vor

01.03.2007 | Redakteur: Christian Träger

Die Mainboards mit AMD-690-Chipsatz sollen im Einstiegssegment angesiedelt sein.
Die Mainboards mit AMD-690-Chipsatz sollen im Einstiegssegment angesiedelt sein.

Prozessor-Chipsätze bilden die Basis für die Performance eines Systems. AMD hat nun mit dem 690-Chipsatz eine Lösung für Mainboard-Hersteller im Programm, die günstig und gerade bei der Grafik sehr leistungsfähig ist.

Für seine Sockel-AM2-Prozessoren präsentiert AMD nun einen eigenen Chipsatz. Dieser basiert auf ATI-Technologie, so dass die Übernahme des Grafikherstellers im Sommer 2006 für AMD nun greifbare Ergebnisse bringt.

Die Grafik macht den Unterschied

Die beiden Chipsätze 690G und 690V bilden die Basis für die Sockel-AM2-Prozessoren. Einsatzgebiete sollen Büro-Computer sowie Media-Center-PCs im Einstiegssegment sein. AMD betont besonders die Performance der integrierten Radeon-Grafik, die wesentlich mehr Leistung zeigen soll als die aktuellen Lösungen anderer Hersteller – namentlich nannte AMD den Intel-965G-Chipsatz.

Die integrierten Grafiken tragen die Bezeichnungen Radeon X1200 im 690V und Radeon X1250 in der Version 690G. Obwohl deren Leistung für einen integrierten Chipsatz durchaus beachtlich ist – wie bei der Vorstellung der Chipsätze in München zu sehen war –, reicht die Performance für anspruchsvolle Spiele mit aufwändigen Shader-Effekten nicht aus.

HDMI bereits an Bord

Dafür kann AMD mit dem 690G den ersten Chipsatz mit einer integrierten HDMI-Schnittstellen-Unterstützung präsentieren, über die sich digitale Videosignale, vor allem High-Definition-Filme, selbst mit HDCP-Kopierschutz wiedergeben lassen. Zusätzlich steht dem Anwender ein DVI-Ausgang zur Verfügung. Mit der Radeon X1250 lassen sich damit zwei Monitore getrennt über digitale Schnittstellen ansteuern. Wem dies noch nicht reicht, der kann sein System mit einer zusätzlichen PCI-Express-Grafikkarte aufrüsten, an der sich bis zu zwei weitere Displays betreiben lassen.

Integrierter HDMI- und DVI-Support fehlen bei der Variante 690V, allerdings unterstützen beide Chipsatz-Versionen die Features der Aero-Oberfläche von Windows Vista unter DirectX 9. Damit kommen die Anwender zum Beispiel in den Genuss der transparenten Fensterrahmen.

Für den Anschluss von Peripherie ist der ATI SB600-Chip zuständig. Dieser beinhaltet die Anbindung von vier S-ATA-Geräten, bietet aber auch noch Parallel-ATA. Hinzu kommen neben PCI-Steckplätzen noch zehn USB-2.0-Ports.

Breites Angebot

Erste Mainboards mit dem AMD-690-Chipsatz sind bereits auf dem Markt. Zu den Herstellern zählen unter anderem Asus, MSI, Gigabyte, ECS oder Shuttle. Auch Grafikspezialist Sapphire bietet ein eigenes Mainboard mit dem jüngsten AMD-Chipsatz an. Die Straßenpreise für die Boards liegen je nach Ausstattung bei 60 Euro für die 690V-Variante und 70 Euro für die 690G-Boards.

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