40nm-Technologie und GDDR5-Speicher in der Mittelklasse AMD-Grafikkarten mit Radeon HD 4770 verfügbar

Redakteur: Christian Träger

Im Midrange-Segment ist die jüngste AMD-Grafik Radeon HD 4770 angesiedelt. Neben den 640 Stream-Prozessoren gehört der GDDR5-Speicher zu den Besonderheiten der Grafikkarten, die unter anderem von Asus, Club 3D, HIS, MSI und Sapphire angeboten werden.

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Sapphire hat bereits weitere Varianten der HD 4770 als Special Editions angekündigt.
Sapphire hat bereits weitere Varianten der HD 4770 als Special Editions angekündigt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Etwa 100 Euro soll der Kunde für die jüngste AMD-Grafik-Lösung Radeon HD 4770 zahlen. Damit erhält er eine Midrange-Karte, deren GPU insgesamt 640 Stream-Prozessoren beherbergt, die für die 3D-Performance sorgen. Der Chip ist zudem im 40-Nanometer-Verfahren gefertigt, so dass der Stromverbrauch der Karte mit etwa 80 Watt deutlich geringer ist als bei den Vorgängermodellen.

Beim Speicher kommen 512 Megabyte GDDR5-RAM zum Einsatz, getaktet mit 800 Megahertz (effektiv: 3,2 Gigahertz). Die nun vorgestellten Karten sind mit einem Standard-Kühlsystem ausgestattet und belegen zwei Slots im PC. Weitere Karten-Varianten mit der HD-4770-GPU werden in den kommenden Wochen folgen.

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Unterstützt werden unter anderem Features wie DirectX 10.1, Crossfire X, für die Kombination mehrerer Karten in einem PC, sowie AMDs Avivo-HD-Technologie für eine Optimierung der Video-Widergabe. An Ports stehen zwei DVI-Anschlüsse zur Verfügung. Darüber hinaus wird ein Adapter angeboten, um einen HDMI-Ausgang mit Audio-Übertragung zu erhalten.

Dank der Stream-Technologie von ATI können Programme aus den Bereichen Rendering oder Videobearbeitung die Performance der GPU für rechenintensive Aufgaben nutzen.

Karten auf Basis von AMDs HD 4770 haben die bekannten Board-Partner wie Sapphire, HIS, MSI, Club 3D bereits im Portfolio. Asus hat für Anfang Mai zudem eine Variante mit der so genannten Voltage-Tweak-Technology angekündigt. Dabei soll durch die Erhöhung der Spannung eine höhere Taktung der Komponenten und damit eine Performance-Steigerung um bis zu 35 Prozent erreicht werden.

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