Multifunktional ins neue Jahr Allround-MFPs von Canon, Kyocera und Sharp beherrschen A3

Redakteur: Erwin Goßner

Japanische Hersteller dominieren den Markt für Kopierer und leistungsfähige Multifunktionsgeräte. Jetzt haben Canon, Kyocera und Sharp innerhalb weniger Tage zahlreiche neue A3-Mono-und Farbsysteme vorgestellt.

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Der Markt für Kopierer und Multifunktionsgeräte ist mit wenigen Ausnahmen fest in der Hand japanischer Hersteller. In Deutschland teilen sich Firmen wie Canon, Konica Minolta und Ricoh den Löwenanteil des Kuchens, von dem so manch anderer gerne ein mehr oder weniger großes Stück abschneiden möchte.

Vor wenigen Tagen hat Canon als erster den Produktreigen 2010 eröffnet und mit den Imagerunner-Modellen 2300 und 2500 sieben multifunktionale A3-Schwarzweiß-Drucksysteme vorgestellt. Um die Weiterentwicklung eines A3-Farbsystems handelt es sich beim MX-2301N von Sharp, das ebenso wie das Taskalfa 300i von Kyocera bereits an den Fachhandel ausgeliefert wird. Wie bei Sharp sind auch bei Kyocera A3-Format, Farbe sowie umfangreiche Papier- und Ausbau-Optionen die besonderen Kennzeichen der Druck-, Scan- und Kopierlösung.

Integrierte Sicherheit

Das Taskalfa 300i von Kyocera soll unterschiedlichen Anwendungen im Office-Umfeld gerecht werden. So können beispielsweise Java-basierte Anwendungen und Open-Web-Services frei kombiniert und entweder direkt im Gerät oder auf den Webservern installiert werden. Dank Java lässt sich zudem das Widescreen-Touch-Panel-Display individuell anpassen. Das System mit einer Druckleistung von 15 Farbseiten pro Minute im A3-Format verfügt über Papierkapazitäten bis maximal 2.200 Blatt, zahlreiche Kopier- und Scan-Funktionen sowie umfangreiche Ausbaumöglichkeiten im Netzwerkeinsatz. Standard sind hier bereits die erweiterten Sicherheitsfunktionen wie IPsec, IPv6 und PDF-Verschlüsslung, um den gestiegenen Anforderungen bei der Dokumentensicherheit gerecht zu werden. Das Taskalfa 300i hat einen Listenpreis von 4.405 Euro netto zuzüglich Urheberrechtsabgabe und Mehrwertsteuer.

Festplatte an Bord

Mit dem MX-2301N hat Sharp seit einigen Tagen den Nachfolger des MX-2300N auf dem Markt. Das für den professionellen Einsatz konzipierte Multifunktionsgerät, das die Funktionen Drucken, Scannen und Kopieren standardmäßig beherrscht, basiert auf einem A3-Farbdrucksystem. Dessen Leistung beziffert Sharp auf zwölf Seiten pro Minute bei A3-Format sowohl in Farbe als auch in Schwarzweiß. Die eingebaute 80-Gigabyte-Festplatte gehört ebenso zur Serienausstattung wie die Duplex-Einheit für das beidseitige Bedrucken von Medien. Die Papierkapazität von 1.100 Blatt kann auf bis zu 2.100 Blatt erhöht und das System um eine Fax-Funktion erweitert werden. Sämtliche Funktionen können sowohl mit A4- als auch mit A3-Format umgehen. Sharp liefert das MX-2301N seit kurzem an seine Fachhandelspartner aus. Der Netto-Listenpreis ohne Urheberrechtsabgabe und Mehrwertsteuer beträgt 7.427 Euro.

Sharp hat desweiteren bekannt gegeben, dass ab sofort ein neuer „Universal Print Driver“ (UPD) zur Verfügung steht. Er arbeitet mit dem Großteil der MFPs aus dem Sharp-Sortiment zusammen und ist zu den Betriebssystemen Windows Vista, XP und 7 sowie Windows Server 2003 und 2008 kompatibel.

Auf der nächsten Seite erhalten Sie Informationen über die neuen Imagerunner-Modelle der Baureihen 2300 und 2500 von Canon.

Sieben auf zwei Streiche

Um multifunktionale A3-Schwarzweiß-Drucksysteme geht es bei den jüngsten Imagerunner-Neuheiten von Canon. Dabei handelt es sich um zwei Modelle der 2300er-Serie, die ab Ende Januar ausgeliefert werden, sowie um fünf Modelle der 2500er-Serie. Dieses Quintett von Druck-, Kopier- und Scanlösungen wird ab Anfang Februar die Geräte der 2018/2030-Baureihe ersetzen. Laut Hersteller erreichen die neuen Systeme Druckgeschwindigkeiten zwischen 18 und 45 Seiten pro Minute bei A4-Format. Die Zeitdauer für die erste Kopie soll je nach Modell zwischen 6,4 und 3,9 Sekunden liegen.

Zu höherer Produktivität beitragen sollen auch integrierte Scan-to-Funktionen sowie eine umfangreiche Hardware-Ausstattung wie etwa ein großes Touchscreen-Display, Duplex-Einheit oder USB-Port mit der Möglichkeit zum direkten Speichern digitalisierter Vorlagen. Daneben sollen Argumente wie hohe Bedienerfreundlichkeit oder niedrigere Betriebs- und Wartungskosten potenzielle Käufer ansprechen. So sind etwa die Imagerunner-2500-Modelle kompatibel zum Canon E-Maintenance-Service-Tool zur Ferndiagnose der Systeme. Dies beinhaltet auch die Überwachung von Verbrauchsmaterial.

Die 2300-Serie dient als Einstiegslösung für kleinere Arbeitsgruppen in Unternehmen. Sie besteht aus den Modellen Imagerunner 2318 und 2320i. Die Listenpreise der Geräte beginnen bei 712 Euro. Die 2500er-Serie besteht aus insgesamt fünf Systemen, die wiederum in einer Standard und einer i-Version angeboten werden. Das Basismodell 2520 hat einen Listenpreis von 943 Euro. Bei allen Angaben handelt es sich um Nettopreise zuzüglich Urheberrechtsabgabe und Mehrwertsteuer.

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