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R81-Plattform von Check Point Alles automatisch

Autor: Melanie Staudacher

R81 ist die Unified-Cyber-Security-Plattform von Check Point. In der neuen Version bietet die Software erweiterte Funktionen, mit denen die Bedrohungsabwehr und Verwaltungsprozesse durch den Einsatz von KI automatisiert werden.

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Vieles funktioniert mittlerweile automatisch, wie zum Beispiel das Getriebe im Auto. Wieso also nicht auch die Bedrohungsabwehr im Unternehmen?
Vieles funktioniert mittlerweile automatisch, wie zum Beispiel das Getriebe im Auto. Wieso also nicht auch die Bedrohungsabwehr im Unternehmen?
(Bild: kelifamily - stock.adobe.com)

Um bis zu 90 Prozent soll sich laut Check Point die Installationszeit für Richtlinien mit dem Einsatz von R81 verringern. Das Update der Sicherheitsplattform ermöglicht außerdem Software-Upgrades von Zero-Touch-Gateways, Sicherheitsprofile und KI-basierte Bedrohungsprävention. Mit diesen Funktionen können IT-Mitarbeiter komplexe, dynamische Netzwerkumgebungen einfach verwalten.

Hohe Sicherheit und geringe Komplexität

Itai Greenberg, Vice President of Product Management bei Check Point
Itai Greenberg, Vice President of Product Management bei Check Point
(Bild: Ilan-s)

Mit zunehmender Cyber-Gefahr entsteht für Unternehmen ein höherer Bedarf an IT-Sicherheit. Statt diese durch den Einsatz von immer mehr Lösungen zu erreichen, ist eine Konsolidierung und Automatisierung von Technologien notwendig. Denn dadurch können Unternehmen dem Anspruch nach geringer Komplexität, was sich wiederum positiv auf die IT-Security auswirkt, gerecht werden.

Die R81-Plattform schafft die nötige Transparenz, um Änderungen zu planen, zu prüfen und schnell umzusetzen, erläutert Itai Greenberg, Vice President of Product Management bei Check Point. Dadurch würden Geschäftsanforderungen erfüllt und gleichzeitig die Sicherheits- und Compliance-Position gestärkt.

Mit dem Update von R81 bringt die Konsole nun folgende Funktionen mit:

  • Automatische Bedrohungsprävention: R81 verfügt über eine selbstständige Abwehr, womit die manuelle Klassifizierung und Aktualisierung von Bedrohungen entfällt. Alle Gateways aktualisieren sich dem Hersteller zufolge automatisch durch KI-basierte Mechanismen. Mit der integrierten „Infinity Threat Prevention Policy“ können IT-Abteilungen Sicherheitsverfahren implementieren, die dann kontinuierlich automatisch aktualisiert werden.
  • Automatische Bedrohungsabwehr: Mittels einer dynamischen Zuweisung von Gateway-Ressourcen ermittelt die Lösung automatisch die beste Hardware-Leistung für eine hohe Sicherheit.
  • Reaktion auf Sicherheitsanforderungen: Administratoren können Remote-Gateways per Mausklick auf die neueste Version aktualisieren. Dadurch sinkt die Installationszeit für Policies.
  • Sicherheit für verschlüsselten Netzwerkverkehr: Mit den neuesten Standards für sichere Konnektivität, einschließlich TLS 1.3 und HTTP/2, soll R81 dafür sorgen, dass Bedrohungen sich nicht in verschlüsseltem Datenverkehr verstecken können. Eine spezielle Policy Layer ermöglicht es dem Administrator, den Netzwerkverkehr zu inspizieren oder zu umgehen.

R81 ist ab sofort als kostenloses Upgrade für bestehende Kunden von Check Point erhältlich.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH