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Notebooks und PCs von Aldi, Lidl und Norma Aldi bringt Netbooks in Discount-Filialen

Redakteur: Harry Jacob

Für 399 Euro bietet Aldi ab dem 3. Juli ein Netbook in seinen Filialen in Deutschland und Österreich an, das dem Eee-PC von Asus Konkurrenz macht. Norma setzt auf schicke Klavierlack-Optik bei PC und Zubehör. Und Lidl bietet wieder einmal »olle Kamellen« zu geringfügig reduzierten Preisen an.

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Mit dem Medion Akoya Mini E1210 steigt Aldi in den Wettbewerb um die Netbooks in den Ring – gegen Asus‘ Eee-PC und den für Mitte Juli angekündigten Acer Aspire One A110L
Mit dem Medion Akoya Mini E1210 steigt Aldi in den Wettbewerb um die Netbooks in den Ring – gegen Asus‘ Eee-PC und den für Mitte Juli angekündigten Acer Aspire One A110L
( Archiv: Vogel Business Media )

Noch bevor sich andere Wettbewerber richtig in Stellung bringen können, hat Aldi den Kampf um die Netbook-Kunden eröffnet. Am 3. Juli bringt der Discounter den Medion Akoya Mini E1210 in die Regale von Aldi Nord, Aldi Süd und der österreichischen Aldi-Tochter Hofer. Konkurrieren soll das Gerät offensichtlich mit dem Eee-PC von Asus und dem Acer Aspire One A110L, der mit einem kleineren Display für 329 Euro angeboten wird, beispielsweise im T-Online-Shop.

Das Medion-Netbook mit 10-Zoll-Display basiert auf dem Design von MSIs Wind, den der Hersteller selbst ebenfalls auf den deutschen Markt bringen will, aber in einer anderen Konfiguration. Als CPU kommt Intel Atom-Chip N270 zum Einsatz, die Grafik liefert ein Intel-Chipsatz mit GMA950, dazu kommen ein Gigabyte Speicher, eine 80-Gigabyte-Festplatte, integrierte Webcam und Mikrofon, WLAN nach den Standards b,g und Draft-n, Ethernet, Audio In/Out, ein VGA-Anschluss, drei USB-Ports und ein Kartenleser. Der Lithium-Ionen-Akku umfasst drei Zellen, möglicherweise bietet Medion optional eine variante mit sechs Zellen. Auf Bluetooth oder gar UMTS muss man ebenso verzichten wie auf ein Modem oder ein optisches Laufwerk.

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Als Betriebssystem dient Windows XP Home (SP3), das Softwarepaket umfasst Corels Wordperfect-Suite Office X3, Wiso Mein Geld 2008 sowie Bullguard Internet Security mit 90-Tage-Update. Eine Tragetasche gibt es noch obendrauf. Das Gerät ist wahlweise in Schwarz oder Silber erhältlich.

Auffälligkeiten

Auffällig ist der von Haus aus große Speicher von einem Gigabyte, außerdem wird anders als bei der Konkurrenz eine »richtige« Festplatte verbaut, keine Solid State Disks, die derzeit aufgrund des höheren Preises nur einen Bruchteil der Kapazität von Hard Disks ausgeliefert werden. Die Tastatur ist kaum kleiner als bei einem vollwertigen Notebook, da das Gehäuse mit 26 Zentimetern relativ breit ist. Allerdings schlagen sich das größere Gehäuse und die Festplatte in einem höheren Gewicht nieder: 1,2 Kilogramm bringt das Medion-Gerät auf die Waage.

Vergleich mit der Konkurrenz

Schaut man sich die Wettbewerber an, dann muss man das Aldi-Angebot als agressiven Schritt bezeichnen: die 900er-Serie von Asus kommt ebenso wie das Netbook von Acer nur mit 8,9-Zoll-Display. Während Acer mit 329 Euro günstiger ist als die Aldi-Offerte, liegt Asus trotz kleinerem Display gleichauf. Die ebenfalls bereits angekündigte 1000er-Modelle, die wie das Medion-Gerät 10 Zoll Bildschirmdiagonale bieten, werden dagegen voraussichtlich deutlich teurer werden. Allerdings hat Asus sich nocht nicht zu den europäischen Preisen geäußert. Somit setzt Aldi eine Preismarke, die auch für weitere Konkurrenten eine harte Nuss darstellen dürfte.

Lesen Sie auf Seite zwei, wie Lidl und Norma punkten wollen.

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