Omniswitch 10K soll durch Switch-Kapazität, Port-Dichte und Energie-Effizienz bestechen

Alcatel-Lucent betritt das Parkett für 10-Gigabit-Ethernet-Datacenter-Switches

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Den Anfang machen fünf Terabit pro Sekunde

Unter dem Strich benötigten Unternehmen eine hochwertige Anwendungsbereitstellung, die sich an Anwender sowie den Einsatz von Applikationen und Geräten anpasse, fordert der Anlayst.

Omniswitch 10K ist das erste Produkt einer Technik-Familie, die Alcatel-Lucent in diesem Kontext ankündigt. Nach Angaben des Herstellers bietet das System eine bis zu viermal höhere blockierungsfreie Kapazität, Port-Dichte und Energieeffizienz. Damit eignet sich Omniswitch 10K auch für Kernnetze und Backbone-Bereiche in großen Unternehmen.

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Konkret erreicht der Switch eine Wire-Rate-Switching-Geschwindigkeit von fünf Terabit pro Sekunde, unterstützt 256 10-GgE-Ports und erzielt mit weniger als 1,5 Watt Non-Blocking-GbE den derzeit niedrigsten Stromverbrauch aller am Markt angebotenen Switches. Der Omniswitch 10K setzt die einzigartige, virtuelle Queuing-Technik ein, die eine abgestimmte Bereitstellung von Anwendungen unter Prioritätsgesichtspunkten ermöglicht.

Verträglichkeit ist gewährleistet

Laut Pre-Sales-Chef Princz-Schelter verzichtet Alcatel-Lucent dabei auf proprietäre Komponenten. Somit ist der Switch abwärts-kompatibel und lässt sich mit Geräten anderer Hersteller kombinieren. Das System erlaubt zudem die Bildung virtueller Chassis. Für das kommende Jahr kündigt der Manager Konvergenz-Adapter an, also etwa für Fibre-Channel over Ethernet (FCoE) und die Integration in die VMware-Welt.

Früher auf den Markt kommt ein Top-of-Rack-Switch, der die Kapazität von 64 10GbE-Ports mitbringt – für kleinere Rechenzentren.

Rene Princz-Schelter, Pre-Sales-Chef Enterprise bei Alcatel-Lucent, kündigt Glas- und Kupfer-Interfaces an und Zero-Downtime bei den künftigen Application Programming Interfaces (APIs). Das erste wird es zu VMware geben. (Archiv: Vogel Business Media)

„Heute stellen wir ein Grundsystem vor. Doch die Straße ist breit genug“, sagt Princz-Schelter in Anspielung auf die nicht vorhandene Präsenz im Datacenter-Switching-Markt. „Und wir haben ganz großes Glück: Wir können von den Erfahrungen aus dem Carrier-Umfeld profitieren. Somit besitzen wir das Know-how und die Engineering-Kapazitäten.“

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