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Omniswitch 10K soll durch Switch-Kapazität, Port-Dichte und Energie-Effizienz bestechen Alcatel-Lucent betritt das Parkett für 10-Gigabit-Ethernet-Datacenter-Switches

Redakteur: Ulrike Ostler

Alcatel-Lucent stellt mit dem „Omniswitch 10K Modular LAN Chassis“ einen leistungsstarken 10-Gigabit-Ethernet-Switch (10GigE) vor. Der für Unternehmensnetze konzipierte Switch soll mit blockierungsfreier Kapazität, Port-Dichte, geringem Stromverbrauch und Preis pro Port überzeugen. Das Produkt ist das erste einer Reihe von Netzwerk-Komponenten, die das Konzept der „Application Fluent Networks“ von Alcatel-Lucent unterstützen.

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Bis zu 256 einzelne 10-Gigabit-Ethernet-Ports kann der „Omniswitch 10K“ von Alcatel-Lucent haben.
Bis zu 256 einzelne 10-Gigabit-Ethernet-Ports kann der „Omniswitch 10K“ von Alcatel-Lucent haben.
( Archiv: Vogel Business Media )

„Der Markt für Datacenter-Switches ist für uns ein attraktiver“, sagt Rene Princz-Schelter, Pre-Sales-Chef Enterprise bei Alcatel-Lucent, und räumt gleich ein: „Bisher waren wir hier unsichtbar. Da gibt es viel Raum für Improvement.“

Tatsächlich ist die Netzwerk-Konkurrenz von Cisco, HP und IBM/BNT bis zu Arista Networks, Juniper, Force 10 und Avaya hier vertreten. Zugleich allerdings ist die Erkenntnis, dass Rechenzentren andere Switches brauchen als ein so genanntes „Campus LAN“, noch vergleichsweise neu. So ist der Markt in Bewegung.

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Das liegt einerseits an der Art liegt, wie ein Rechenzentren funktionieren sollen – virtualisiert, service-orientiert, energie-effizient und flexibel, schlank beziehungsweise konvergent – an neuen Standards wie TRILL, Datacenter Bridging und SR-IOV und daran, das sich der Marktführer Cisco aber auch HP als Universal-Anbieter positionieren.

Echtzeitanwendungen prägen die Strategie

Am Beginn dieser neuen Netzwerk-Ära im Rechenzentrum müssen somit auch die anderen Wettbewerber ihre Rolle und Strategie verdeutlichen. Für Alcatel-Lucent sei der Ausgangspunkt das „Application Fluent Network“, erläutert Rene Princz-Schelter. Darunter sei „ein optimiertes Netzwerk für die unternehmensweite Bereitstellung hochwertiger Echtzeit-Anwendungen“ zu verstehen. Gleichzeitig soll sich die Komplexität für IT- und Netzwerk-Manager verringern.

Möglich werde dies durch eine vereinfachte, stabile und verzögerungsarme Netzwerkarchitektur mit integrierter Sicherheit. Zur Verbesserung der Produktivität der Endanwender zeichneten sich Application Fluent Networks zudem durch Funktionen zur automatischen Anpassung der Anwendungsbereitstellung unter Berücksichtigung von Profilen, Richtlinien und Kontext aus. Durch automatische Provisionierung trügen sie zur Optimierung der Abläufe bei hoher Energieeffizienz bei.

Mark Fabbi, Vice President bei Gartner, formuliert den Anspruch wie folgt: „Virtualisierung, Cloud Computing und die zunehmende Zahl von Vorrichtungen im Netzwerk erzeugen eine bisher nicht gekannte Komplexität bei der Bereitstellung von Applikationen. Daher sind flache Netzwerkhierarchien mit niedrigen Latenzzeiten notwendig, die sich einfach und stabil betreiben lassen.“

weiter mit: Den Anfang machen fünf Terabit pro Sekunde

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