Broadline-Distributor gibt Wechsel an der Europa-Spitze bekannt Alain Maquet löst Jay Forbes als EMEA-Chef bei Ingram Micro ab

Redakteur: Harry Jacob

Distributor Ingram Micro ernennt Alain Maquet, bisheriger President von Ingram Micro für die Region Lateinamerika, zum neuen EMEA-Chef. Forbes wird das Unternehmen Ende des Monats verlassen.

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Alain Maquet kehrt nach vier Jahren, in denen er Präsident von Ingram Micro in Lateinamerika war, wieder nach Europa zurück.
Alain Maquet kehrt nach vier Jahren, in denen er Präsident von Ingram Micro in Lateinamerika war, wieder nach Europa zurück.
( Archiv: Vogel Business Media )

Alain Maquet wird ab dem 1. Juli 2009 EMEA-Chef von Ingram Micro. Maquet löst damit Jay Forbes in dieser Position ab, der das Unternehmen zum 30. Juni verlässt, um in seine Heimat Kanada zurück zu kehren. „Die vergangen zwei Jahre mit Ingram Micro waren die erfolgreichsten und anspruchsvollsten Jahre in meiner Kariere“, betonte Forbes.

Sein Nachfolger, ein gebürtiger Franzose, ist rund drei Jahrzehnte in der IT-Branche tätig. Alain Maquet, Absolvent der angesehenen Wirtschaftsuniversität ESLSCA, gehörte 1982 zu den Mitbegründern und Geschäftsführern des französischen DTP-Distributors Ise-Cégos, nachdem er bereits vier Jahre als Cégos-Consultant tätig war. In den folgenden zehn Jahren war er in Frankreich unter anderem als Geschäftsführer von Software Partners und Netcom tätig. 1993 begann er schließlich seine Karriere bei Ingram, als Generaldirektor der französischen Landesgesellschaft.

Im Jahr 2000 wurde er zum Senior Vice President für Süd- und Westeuropa ernannt. Damit trug er die Verantwortung von Ingrams Aktivitäten in Benelux, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien sowie für die Exporte in den mittleren Osten und nach Afrika. Im März 2005 übernahm er den Posten des President Ingram Micro Latin America.

Maquet wird nach vier Jahren in Miami demnächst nach Europa zurückkehren. „Ich freue mich darauf, die neuen Herausforderungen in meiner Heimatregion anzugehen und wieder mit meinen europäischen Kollegen zusammenzuarbeiten. Trotzdem werde ich das Latein-Amerika-Team vermissen, das meine Erwartungen ständig übertroffen hat”, kommentierte der designierte Europachef seine neue Aufgabe.

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