Marktüberblick Aktuelle Notebooks mit Intels Santa-Rosa-Technologie

Redakteur: Christian Träger

Kaum ist die jüngste Centrino-Generation erhältlich, haben die Hersteller bereits die ersten Notebook-Modelle im Sortiment. Intels Unterscheidung zwischen »Centrino Pro« für Business-Geräte und »Centrino-Duo-Technologie« für Consumer-Notebooks versucht eine Abgrenzung zwischen den zwei Bereichen deutlich zu machen.

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Acer hat seinen Centrino-Duo-Geräten mit ProFile eine neue Optik verpasst.
Acer hat seinen Centrino-Duo-Geräten mit ProFile eine neue Optik verpasst.
( Archiv: Vogel Business Media )

Eine wahre Flut an neuen Notebook-Modellen überschwemmt derzeit den Markt, wobei es schwerfällt, den Überblick zu behalten. Zumal die Hersteller alle Bereiche, von Subnotebooks bis hin zu 17-Zoll-Geräten abdeckt. Allerdings findet sich immer häufiger eine deutliche Trennung in Business- und Consumer-Notebooks. Diese Entwicklung hat Intel unterstützt. So wird die Santa-Rosa-Plattform ebenfalls in zwei Bereiche gegliedert, die durch ihre Namen gekennzeichnet sind. Die Centrino-Duo-Technologie soll demnach in erster Linie im privaten Umfeld zum Einsatz kommen.

Centrino Pro dagegen enthält zusätzlich Intels vPro-Technologie. Diese bietet besondere Features für den Business-Bereich, womit sich die Geräte zum Beispiel einfacher administrieren lassen. Dies nicht nur über kabelgebundene Verbindungen, sondern auch über WLAN.

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Der Artikel stellt die zuletzt vorgestellten Notebooks folgender Hersteller vor. Hierbei wurden auch mobile Geräte mit früheren Centrino-Versionen berücksichtigt:

  • Acer
  • Asus
  • Apple
  • Fujitsu Siemens Computers
  • Hewlett-Packard
  • Lenovo
  • LG Electronics
  • MSI
  • Panasonic
  • Samsung

Diese Liste ergänzen wir auf IT-BUSINESS mit aktuellen Neuvorstellungen.

Acer

Den Umstieg auf Intels Santa-Rosa-Technologie hat Acer dazu genutzt, die Optik seiner mobilen Rechner zu überarbeiten. Dieses »ProFile«-Design beinhaltet ein Gehäuse mit abgerundeten Kanten, das aus einer Magnesiumlegierung besteht, womit das Chassis weitaus robuster, aber leichter als bisherige Kunststoff-Gehäuse sein soll. Zum Design gehört außerdem der Kontrast zwischen den dunklen Außenflächen und den hellen Innenseiten.

»ProFile« finden Business-Kunden unter anderem bei den Travelmates 6592 und 6492, bei denen großer Wert auf die Sicherheits-Features gelegt wird. Dabei ist das Travelmate 6492 mit seinem 14,1-Zoll-Bildschirm ein wenig kompakter als die 6592-Serie mit Diagonalen von 15 und 15,4 Zoll. Nur knapp zwei Kilogramm wiegt das Travelmate 6292, das mit seinem 12,1-Zoll-Display in etwa auf einem DIN-A4-Blatt Platz findet. Der Preis liegt hier bei 1.899 Euro (UVP). Zu den jüngsten Business-Geräten zählt zudem das 15,4-Zoll-Notebook Travelmate 5720, für das Acer einen Verkaufspreis von 1.449 Euro empfiehlt.

Im Consumer-Bereich sind die beiden Aspire-Modelle 5920 und 5720 angesiedelt. Beide bieten jeweils einen 15,4-Zoll-Bildschirm mit Glare-Technologie. Der Preis für das 5720 beginnt bereits bei 899 Euro (UVP), während die 5920-Serie bei 1.199 Euro (UVP) startet.

Asus

Die Reihen F3, A7 und A8 erweitert Asus um Modelle auf Basis von Santa Rosa. Damit sind Geräte mit Displaygrößen von 14 (A8SC-4P031E) über 15,4 (F3SC-AP068C) bis zu 17 Zoll (A7S-7S015C) abgedeckt. In allen drei Notebooks steckt eine Nvidia Geforce 8400M, womit die Unterstützung von Microsofts DirectX 10 in den Geräten Einzug hält. Die Einstiegspreise beginnen bei 1.249 Euro (UVP) bei der A8- und der F3-Serie. Für das A7-Modell empfiehlt Asus einen Verkaufspreis von 1.799 Euro (UVP).

Weniger als zwei Kilogramm wiegen die Business-Modelle aus der F9-Reihe von Asus, die noch mit der früheren Centrino-Generation arbeiten. Das Glare-Display liefert bei einer Diagonale von 12,1 Zoll eine Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten (WXGA). Zur Grundausstattung gehören zudem ein GigabyteRAM, eine Festplatte mit 120 Gigabyte Kapazität sowie ein DVD-Brenner. Für die Sicherheit der gespeicherten Daten enthalten die Modelle einen Fingerabdruckscanner. Die ebenfalls integrierte Webcam liefert eine Auflösung von 1,3 Megapixel.

Das Einsteigermodell F9F-2P028E ist für 1.349 Euro erhältlich, wofür es mit einem Core 2 Duo mit 1,66 Gigahertz und der integrierten Grafik des Intel-945GM-Chipsatztes ausgerüstet ist. Die CPU im »große Bruder«, dem F9J-2P018E, taktet mit 1,83 Gigahertz. Für einen Preis von 1.499 Euro (UVP) kümmert sich eine Geforce Go 7300 um die Grafik.

Apple

Die Vorstellung der jüngsten Centrino-Generation hat auch Apple genutzt, um aktualisierte Versionen seiner MacBooks auf Intel-Basis vorzustellen. Santa Rosa findet sich in den Geräten zwar noch nicht, die einzelnen Modelle werden jedoch mit schnelleren Prozessoren, einem Gigabyte Arbeitsspeicher und größeren Festplatten ausgeliefert. Enthalten ist jedoch ein WLAN-Modul, das den Standard 802.11n unterstützt, der auch von Santa Rosa verwendet wird. Die Einstiegspreise beginnen bei 1.049 Euro (UVP).

Fujitsu Siemens Computers

Sowohl für die Consumer- als auch die Business-Linien hat Fujitsu Siemens Notebooks auf Santa-Rosa-Basis angekündigt. Noch im Mai kommt das Allround-Notebook Amilo Pi 2515 für die privaten Endkunden auf den Markt. Bis August sollen drei weitere Amilo-Modelle folgen.

Im Business-Bereich werden die beiden Lifebook-Modelle E8310 und E8410 ab Juni beziehungsweise Juli mit Centrino Pro ausgeliefert. Ebenfalls im Juni wird darüber hinaus die mobile Workstation Celsius H250 erhältlich sein.

Auf Basis von Centrino Duo bietet das Unternehmen zudem den 13,3-Zoll-Rechner Lifebook S6410 an, der gerade einmal 1,7 Kilogramm wiegen soll. Und auch der Tablet-PC-Bereich wird mit dem Convertible Lifebook T4220 um ein Santa-Rosa-Gerät ergänzt. Die beiden Modelle werden ab Juli erhältlich sein.

Hewlett-Packard

Insgesamt neun Business-Notebooks mit Centrino-Pro-Technologie kann Hewlett-Packard seinen Kunden anbieten. Die Auswahl reicht dabei vom 12-Zoll-Subnotebook bis zur mobilen Workstation. Bereits erhältlich sind der HP Compaq 6510b und der 6710b. Deren Preise beginnen bei 1.049 Euro (UVP). Das 6510b mit 14,1-Zoll-Display im Wide-Format ist auf Wunsch mit UMTS/HSDPA erhältlich. Beim 6710b handelt es sich um ein Allround-Notebook mit 15,4-Zoll-Bildschirm.

Mit dem HP Compaq 2710p können die Kunden zudem ein Convertible mit 12,1-Zoll erwerben. Optional ist für den digitalen Schreibblock eine Ultra-Slim-Battery verfügbar, mit der sich die Akkulaufzeit auf bis zu zehn Stunden erweitern lassen soll. Das Modell wird im Sommer in den Handel kommen.

Lenovo

Für die jüngste Centrino-Technologie hat Lenovo seine Thinkpad-Reihe um das T61, ein Notebook mit 14,1 Zoll im Widescreen-Format erweitert. In dieser Baureihe bietet das Unternehmen sowohl Centrino-Duo, die Consumer-Variante, als auch Centrino Pro unter anderem mit vPro-Technologien an. Ein verbessertes Kühlsystem sorgt dafür, dass die Temperatur des Thinkpad im Betrieb bis zu zehn Prozent gesenkt wird. Dies bewirkt gleichzeitig eine geringere Lärmbelastung. Der Einstiegspreis der T61-Modelle liegt bei 1.958 Euro (UVP).

Für kleine und mittelständische Unternehmen hat Lenovo zeitgleich das Modell N200 aus der 3000-Serie vorgestellt. Das 15,4-Zoll-Gerät enthält einen Fingerabdrucksensor und ist mit Bluetooth ausgestattet. Eine Webcam ist ebenfalls integriert. Der Preis beginnt bei 1.339 Euro (UVP).

LG

Bei LG findet sich die Santa-Rosa-Technologie in den Geräte-Serien R405, R500 sowie im E500. Beim R405 handelt es sich um ein 14-Zoll-Notebook, das 2,35 Kilogramm wiegt und in einem silberfarbenen Graphit-Design gehalten ist. Wie das E500 soll es zu einem Preis von 1.199 Euro verkauft werden. Das E500 bringt jedoch einen 15,4-Zoll-Bildschirm mit. Beide Notebooks werden mit der Nvidia-Grafik 8400M ausgeliefert, die DirectX 10 unterstützt.

Als High-End-Modell hat LG das R500 konzipiert, dessen 15,4-Zoll-Display von einer Nvidia-8600M-Grafik angesteuert wird. Intels »Turbo-Memory-Technologie« soll in dem Gerät sowohl den Boot-Vorgang als auch den Start von Programmen beschleunigen. Das R500 soll 1.399 Euro (UVP) kosten.

MSI

Von 12,1 über 13,3 bis zu 14,1 Zoll Displaygröße im Wide-Format reichen die jüngst vorgestellten Notebooks mit Centrino Pro und Centrino Duo von MSI. Die Business-Geräte tragen die Namen Megabook PR200, PR300 und PR400 – nach aufsteigender Display-Diagonale. Alle mobilen Rechner werden mit Intels Turbo-Memory-Technologie ausgeliefert, wobei der benutzte Flashspeicher eine Größe von einem Gigabyte besitzt.

Das 12,1-Zoll-Gerät bietet der Hersteller optional mit einem integrierten UMTS-Modul für den mobilen Internetzugang an.

Bemerkenswert ist bei den Modellen die Kapazität der Festplatte, die bei 160 Gigabyte liegt. Die empfohlenen Verkaufspreise reichen von 1.199 (PR200) bis zu 1.399 Euro (PR400). Enthalten ist eine zweijährige Garantie inklusive Pick-up-and-Return-Service. Sollte in dieser Zeit ein Hardwaredefekt auftreten, übernimmt MSI die Kosten für die Abholung und den Rücktransport des Notebooks.

Panasonic

Wer ein robustes Notebook für den Außendienst sucht, der wird bei den Toughbooks von Panasonic fündig. Ab Juni ist dabei das CF-74 mit der jüngsten Centrino-Technologie erhältlich. Im Juli folgt das CF-52.

Samsung

Mit fünf Modellen tritt Samsung in das Santa-Rosa-Zeitalter ein. Das Unternehmen stellt dabei die Mobilität der Geräte in den Vordergrund. Für Business-Kunden sind die Notebooks aus der PRO-Reihe konzipiert. Das P55-PRO bedient hierbei mit seinem 15-Zoll-Display im 4:3-Format die Standard-Ansprüche. Der TMP-Sicherheits-Chip wird darin durch einen Fingerprintscanner ergänzt, um die gespeicherten Daten zu schützen. Für Anhänger von Breitbilddisplays eignet sich das 2,5 Kilogramm schwere P65-PRO, das mit einem 15,4-Zoll-Bildschirm ausgestattet ist. Eine Besonderheit bildet dabei der HDMI-Ausgang für die Übertragung digitaler Bildinformationen. Ebenfalls im Wide-Format ist das 17-Zoll-Notebook M60-PRO gehalten, in dem eine Geforce 8600 GS ihren Dienst an der Grafik versieht. Auch hier gehört HDMI zur Grundausstattung.

Für Privatkunden hat Samsung das R70-Aura ins Programm genommen, ein 15,4-Zoll-Rechner in Diamantschwarz. Wer dagegen einen kleinen Begleiter sucht, wird beim Q45-Aura fündig. Das 12,1-Zoll-Subnotebook wiegt 1,9 Kilogramm und basiert ebenfalls auf Intels aktueller Centrino-Technologie. Die Einstiegspreise für die Aura-Serie beginnen bei 1.299 Euro (UVP). Die Business-Geräte sollen ab 1.499 Euro (UVP) zu haben sein.

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