Netzwerkspezialisten bündeln ihre Technologien Akamai und Riverbed beschleunigen gemeinsam Cloud-Anwendungen

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Die Hersteller Akamai und Riverbed verbinden ihre Technologien für die Internet- und WAN-Beschleunigung: Mit dem Steelhead Cloud Accelerator sollen sich Anwendungen wie Google Apps, Office 365 und Salesforce.com wesentlich schneller nutzen lassen.

Firmen zum Thema

Für den Steelhead Cloud Accelerator haben Akamai und Riverbed ihre Technologien verbunden.
Für den Steelhead Cloud Accelerator haben Akamai und Riverbed ihre Technologien verbunden.

Bandbreitenbeschränkungen und Netzwerklatenzen können die Nutzung von Cloud-Services beeinträchtigen. Daher bringen Akamai und Riverbed gemeinsam ein Produkt zur Beschleunigung von Anwendungen in Hybrid-Cloud-Netzwerken auf den Markt: Mit dem Steelhead Cloud Accelerator sollen sich Anwendungen, die als Software as a Service (SaaS) bereitgestellt werden, wesentlich schneller nutzen lassen.

Die gemeinsame Lösung verbindet die Akamai Intelligent Platform für die Internet-Beschleunigung mit der Riverbed-Technologie zur WAN-Optimierung. Nach Angaben der beiden Hersteller erzielen sie auf diese Weise eine konkurrenzlos schnelle Bereitstellung von SaaS-Applikationen. Zugleich sei der Steelhead Cloud Accelerator die branchenweit erste Lösung, mit der sich Performance-Probleme von Hybrid-Cloud-Netzwerken beheben lassen.

Auf dem Leistungsniveau lokal installierter Software

„Um bei den Anwendungen Leistungsengpässe infolge der wechselhaften Cloud-Bedingungen zu vermeiden, setzt der Steelhead Cloud Accelerator auf ein SaaS-Konzept, das zwar global ausgerichtet ist, dabei aber das Leistungsniveau einer lokal installierten Lösung erzielt“, erläutert Eric Wolford, General Manager of Products bei Riverbed.

Die Lösung beschleunigt im ersten Schritt die Anwendungen Google Apps, Microsoft Office 365 und Salesforce.com. Besonders attraktiv soll das Produkt für Unternehmen sein, die den Datenverkehr über Backhaul-Verbindungen reduzieren. Dabei wird ein vorgelagerter, hierarchisch untergeordneter Netzknoten an einen zentralen Netzknoten angebunden.

Nur eine Instanz pro Applikation erforderlich

Der Steelhead Cloud Accelerator ergänzt bestehende Implementierungen von Steelhead-Appliances. Er wird auf Subskriptionsbasis angeboten und erfordert weder eine Änderung beim Betrieb der Appliances noch bei der Infrastruktur des SaaS-Anbieters. Das gilt unabhängig davon, wo sich Applikation und Anwender befinden oder welche Kombination von Infrastrukturen (physisch, virtuell, Cloud) genutzt wird. Unternehmen müssen pro Applikation nur eine Instanz des Steelhead Cloud Accelerators implementieren, um das Beschleunigungspotenzial voll auszuschöpfen.

Die allgemeine Verfügbarkeit des Steelhead Cloud Accelerator ist den Anbietern zufolge für das erste Quartal 2012 vorgesehen. ?

(ID:32244750)