Innovations ON
Agile Projekte mit Festpreisbindung
Machen agilen Projektmethoden und -Rahmenwerke es schwer, konventionelle Service Level Agreements anzuwenden?
Bereits 2015 hat Gardner eine Studie veröffentlich (#G00280983), deren zur Folge konventionelle Sourcing-Ansätze agilen Projektlieferungen durch die komplexen und langen Verhandlungen im Wege stehen. Die langfristigen Vertragsvereinbarungen müssen trotz einer potentiellen Unzufriedenheit des Auftraggebers mit den Leistungen eines Service Providers fortgeführt werden. Die agilen Projektmethoden und -Rahmenwerke machen es schwer, konventionelle Service Level Agreements anzuwenden.
Welcher Weg aber führt um dieses Dilemma herum? Ist es möglich agile Projektverträge zu Festpreiskonditionen zu vereinbaren und somit ein Projekt nach agilen Rahmenwerken (z.B. Scrum) in Sprints zu liefern, die Planung und Abrechnung aber nach einem klassischen Festpreismodell abzuwickeln?
Das funktioniert! Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass dies erst ab einer bestimmten Größenordnung von Projekten überhaupt sinnvoll und zur Zufriedenheit aller Vertragsparteien
realistisch ist. Ein agiler Projektvertrag zu Festpreiskonditionen bedeutet, dass das Projekt nach agilen Rahmenwerken (z.B. Scrum) in Sprints geliefert wird, die Planung und Abrechnung aber nach einem klassischen Festpreismodell erfolgt. Das Risiko nachträglicher Änderungen wird durch die Aufteilung des Projektes in Sprints geringgehalten. Voraussetzungen dafür sind natürlich die Einhaltung und Durchführung der Sprint Plannings, Sprint Reviews sowie festgelegte Sprint-Längen.
Vorab definiert werden muss, da es sich ja um eine Festpreisbindung handeln soll, der Scope sowie die Abnahmekriterien so genau wie möglich definiert werden. In der agilen Welt wird erfolgt dies im Product Backlog, den User Stories1 und den Epics2. Die Lieferung der Leistungen erfolgt dann im Rahmen zeitlich fest definierter Sprints. Für Werkverträge ungewöhnlich ist hier die Beschreibung der Aufwände für die Lieferung der einzelnen User Stories in sog. User Stories durch das Projektteam (Developer und Product Owner).
Welcher Weg aber führt um dieses Dilemma herum? Ist es möglich agile Projektverträge zu Festpreiskonditionen zu vereinbaren und somit ein Projekt nach agilen Rahmenwerken (z.B. Scrum) in Sprints zu liefern, die Planung und Abrechnung aber nach einem klassischen Festpreismodell abzuwickeln?
Das funktioniert! Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass dies erst ab einer bestimmten Größenordnung von Projekten überhaupt sinnvoll und zur Zufriedenheit aller Vertragsparteien
realistisch ist. Ein agiler Projektvertrag zu Festpreiskonditionen bedeutet, dass das Projekt nach agilen Rahmenwerken (z.B. Scrum) in Sprints geliefert wird, die Planung und Abrechnung aber nach einem klassischen Festpreismodell erfolgt. Das Risiko nachträglicher Änderungen wird durch die Aufteilung des Projektes in Sprints geringgehalten. Voraussetzungen dafür sind natürlich die Einhaltung und Durchführung der Sprint Plannings, Sprint Reviews sowie festgelegte Sprint-Längen.
Vorab definiert werden muss, da es sich ja um eine Festpreisbindung handeln soll, der Scope sowie die Abnahmekriterien so genau wie möglich definiert werden. In der agilen Welt wird erfolgt dies im Product Backlog, den User Stories1 und den Epics2. Die Lieferung der Leistungen erfolgt dann im Rahmen zeitlich fest definierter Sprints. Für Werkverträge ungewöhnlich ist hier die Beschreibung der Aufwände für die Lieferung der einzelnen User Stories in sog. User Stories durch das Projektteam (Developer und Product Owner).
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