Probieren – Selbermachen – Experimentieren: Das ist das Motto der Wissenswerkstadt Bielefeld, einem innovativen Lern- und Erlebnisort für alle Neugierigen. Doch bis zur feierlichen Eröffnung im Jahr 2024 war es ein langer Weg voller Planung, Engagement und Herausforderungen.
(Bild: AGFEO)
Über die Jahre hinweg wurde das Gebäude vielseitig genutzt, so z.B. als Filiale der Kreissparkasse Bielefeld. Viele Jahre hatte die Stadtbibliothek dort ihren Standort. Aber auch die Volksbank Bielefeld-Gütersloh und die Bürgerberatung der Stadt Bielefeld nutzten das Gebäude vorübergehend.
(Bild: AGFEO)
Mit der fortschreitenden Entwicklung der Stadt und den sich wandelnden Bedürfnissen der Bürger wurde jedoch bald eine ganz neue Idee zur Nutzung des Gebäudes geboren. So beauftragte im Juli 2017 der Stadtrat den Oberbürgermeister, gemeinsam mit Bielefeld Marketing ein Betreiberkonzept für das geplante Haus der Wissenschaft zu entwickeln. Die Feinarbeit und Weiterentwicklung des Projekts zogen sich allerdings noch über Jahre hin. Im Winter 2021/2022 war es schließlich so weit: Die ehemalige Stadtbibliothek wurde vollständig saniert und zur Wissenswerkstadt umgebaut.
Mit der Eröffnung am 6. September hat das Warten ein Ende – die Wissenswerkstadt ist nun für jedermann zugänglich!
Wissenswerkstadt – was ist das eigentlich?
Die Wissenswerkstadt Bielefeld ist ein zentraler Treffpunkt für Wissenschaft, Kreativität und Austausch. Forschende aus Hochschulen und anderen Institutionen kommen hier mit der Bevölkerung zusammen, um zu diskutieren und Projekte zu entwickeln. Ziel ist es, Inspiration, Zusammenarbeit und Mitmachmöglichkeiten zu fördern.
Auf 2.800 Quadratmetern gibt es Raum für Ausstellungen, Bühnenshows, Experimentierflächen, Werkstätten, Seminarräume, Gruppenarbeitsplätze und vieles mehr.
„Die Wissenswerkstadt bietet vier Ausstellungsbereiche mit insgesamt 435 Quadratmetern. Hinzu kommen eine Veranstaltungsfläche mit bis zu 350 Sitzplätzen sowie ein großer Werkstattbereich mit 200 Quadratmetern – perfekt zum Bauen, Tüfteln und Experimentieren“, erläutert Martin Knabenreich, Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH.
Die Wissenswerkstadt basiert auf drei zentralen Elementen:
• Wissen
Die Hochschule Bielefeld (HSBI) ist ein fester Bestandteil. Der Fachbereich Gestaltung erhält im Erdgeschoss einen komplett in weiß gehaltenen Ausstellungsraum. Dort werden wechselnde Ausstellungen von Studierenden der vier Studienrichtungen „Digital Media and Experiment“, „Fotografie und Bildmedien“, „Kommunikationsdesign“ und „Mode“ gezeigt.
Mit der Ausstellung „DA VINCI“ hat der Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Hochschule Bielefeld ein weiteres Zuhause. Basierend auf Skizzen des Renaissance-Genies Leonardo da Vinci, die nie gebaut wurden, entstanden und entstehen hier durch die Studierenden echte Exponate. Im Keller befindet sich außerdem die „DA VINCI“-Werkstatt, ein kreativer Raum für HSBI-Studierende.
• Werk
Die „teutolabs“, die Experimentier- und Mitmachlabore der Universität Bielefeld, laden im Obergeschoss zum Experimentieren ein. Weiterhin gibt es eine Textilwerkstatt, eine Digitalwerkstatt und eine sich noch im Bau befindliche Holzwerkstatt. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler ab der Grundschule bis zur Oberstufe für MINT-Fächer zu begeistern und zu fördern.
• Stadt
Bürgerbeteiligung mal anders gedacht! Denn Wissenschaft wird hier aktiv in den Dialog mit der Stadtbevölkerung eingebunden. Interessierte können sich über städtische Entwicklungen informieren und Zukunftsfragen diskutieren.
Ein besonderes Highlight sind die beiden ehemaligen begehbaren Banktresore im Keller - Überbleibsel aus Zeiten der Kreissparkasse. Einer der Tresore wurde in einen Escape-Room umgestaltet. Hier wurde ein Weltraum-Escape-Game eingerichtet, das die Wissenswerkstadt gemeinsam mit Forschenden und Studierenden von der Universität Bielefeld und der Hochschule Bielefeld entwickelt hat. Der zweite Tresor wird zu einem modernen Podcast-Studio umfunktioniert. Ein paar Schritte weiter werden im MediaLab Fotos und Videos zum Thema Wissenschaftskommunikation entstehen, die in einem Vorführraum direkt gezeigt werden können.
Regional – zuverlässig – persönlich
Mit all den innovativen Ideen und modernen Nutzungsmöglichkeiten im Gebäude war es selbstverständlich, dass auch die technische Infrastruktur an die heutigen Anforderungen angepasst werden musste. Eine dieser Herausforderungen betraf die alte, kabelgebundene Telefonanlage, die den Ansprüchen der flexiblen Arbeitsweise im Haus nicht mehr gerecht wurde.
Dazu Knabenreich: „Kabelgebunden funktioniert hier nicht mehr. In den Büroräumen mag das kein Problem sein, aber wenn man – wie wir – viel im Gebäude unterwegs ist, braucht es mehr Flexibilität. DECT ermöglicht diese Freiheiten.“
Eine neue Lösung musste her!
Um die Frage nach einem modernen und zuverlässigen Kommunikationssystem zu klären, wurde die Firma Daitronic Nachrichtentechnik GmbH, ebenfalls aus Bielefeld, hinzugezogen.
(Bild: AGFEO)
„Für mich war sofort klar, dass hier eine AGFEO Anlage zum Tragen kommt,“ betont Andreas Sander, von Daitronic. „Seit bereits 40 Jahren arbeite ich bei der Firma Daitronic und AGFEO begleitet uns viele Jahre. Der Support ist bei Fragen immer erreichbar. So kann man mit den Ansprechpartnern bei Problemen auch mal in die Tiefe gehen – das ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Andere Hersteller bieten diese Nähe und Kompetenz oft nicht in dieser Form. Kurz gesagt: AGFEO läuft!“
Die Anforderungen an dieses Projekt waren entsprechend hoch: Das Gebäude umfasst rund 4.500 Quadratmeter und ist stark mit Metall verbaut, was besondere Herausforderungen für die Funktechnologie mit sich bringt. Zudem musste eine unterbrechungsfreie Telefonie gewährleistet sein. Dank der schnurlosen DECT 70 IP-Endgeräte können sich die Mitarbeiter jetzt frei im Gebäude bewegen. Möglich machen das insgesamt sieben DECT IP-Basen, die nach einer genauen DECT-Ausleuchtung an den optimalen Stellen installiert wurden. Trotzdem muss niemand auf ein Tischtelefon verzichten – über vierzig Systemtelefone wurden integriert.
Die gesamte Kommunikation läuft über eine AGFEO HyperVoice Appliance, die sowohl die Büroräume des Bielefeld Marketings im Obergeschoss als auch die komplette Fläche der Wissenswerkstatt verbindet.
Martin Knabenreich zeigt sich begeistert: „Der Service ist sehr persönlich und nah. Bei Problemen oder Fragen wird schnell und unkompliziert geholfen. Das System läuft stabil und auch die Bedienung ist komfortabel und einfach. Besonders das Dashboard finde ich großartig. Es erleichtert den Arbeitsalltag ungemein: Mit nur einem Mausklick kann ich Teilnehmer auswählen und direkt anrufen, ohne eine Nummer eintippen zu müssen. Auf einen Blick sehe ich, wer gerade telefoniert und kann Kalendereinträge prüfen oder eintragen. Ein weiteres Highlight ist die Übertragung der Büronummer auf das Handy (Clip-no-screening). So bleibt z.B. bei Gesprächen aus dem Auto, die über das Handy geführt werden, die Büronummer sichtbar – nicht die private Handynummer.“ Sein Fazit: „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine durchdachte Kommunikationslösung für den reibungslosen Arbeitsalltag ist. Dank der Zusammenarbeit mit der Daitronic Nachrichtentechnik GmbH und der Wahl einer AGFEO HyperVoice Appliance konnte eine maßgeschneiderte und zukunftssichere Lösung umgesetzt werden, die sowohl die Anforderungen an Flexibilität als auch an Zuverlässigkeit erfüllt. Die Kombination aus schnurlosen DECT-Endgeräten, Systemtelefonen und dem benutzerfreundlichen Dashboard bietet den Mitarbeitern maximale Freiheit und Effizienz. Mit dieser modernen Infrastruktur ist die Wissenswerkstadt bestens für die
(Bild: AGFEO)
AGFEO HyperVoice ist die eigenentwickelte virtuelle IP-Telefonanlage mit Systemfunktionalität. Mit bis zu 250 Benutzern und bis zu 80 gleichzeitigen Calls ist diese Soft PBX-Lösung fast einzigartig am Markt, denn es gibt keinerlei Einschränkungen zu einem klassischen ITK-System von AGFEO und das alles zu transparenten und günstigen Konditionen. Die Vernetzung des Kommunikationssystems mit DECT- und System-Endgeräten ergeben ein perfektes Zusammenspiel – das ist Systemkommunikation 4.0 by AGFEO.
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