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Actebis-Gruppe fährt auf den Channel Trends + Visions 2010 einen heißen Reifen

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Teleprofi-Modell runderneuert

Wigand Maethner, Chef der NT-Plus-Fachhandelskooperation Teleprofi, stellte auf den Channel Trends + Visions außerdem das überarbeitete Partner-Konzept vor (IT-BUSINESS berichtete). „Wir geben dem Fachhandel damit zahlreiche neue Möglichkeiten an die Hand, um sich erstens gegenüber Mitbewerbern aus dem Online- und Retail-Bereich sehr stark abzuheben und zweitens leicht und risikolos in neue, höherwertige Technologien einzusteigen, die sich aus dem Zusammenwachsen von IT, CE und TK ergeben“, fasst Maethner die Ziele des neuen Teleprofi-Modells zusammen. So bietet die Kooperation ihren Mitgliedern unter anderem vorkonfigurierte, zertifizierte und getestete Komplettlösungen („Best Express“) ebenso wie ein umfangreiches Angebot an Kommissionsware, die Partner zu günstigen Konditionen über Teleprofi beziehen können.

Hybrid-Antrieb auf dem Speedway

Aus Sicht der Distributionsschwestern Actebis Peacock (IT mit CE) und NT plus (TK mit CE) steckt in der Verzahnung von Technologien und Geschäftsbereichen nicht nur die Zukunft für Fachhandel und Systemhäuser, sondern auch die eigene Zukunft. Denn im Zuge der Lösungs-Orientierung arbeitet die Actebis-Gruppe massiv daran, Volumen- und Value-Distribution enger zu verzahnen, nicht aber zu verschmelzen. Die Ära, in der reine Value-Distributoren ihren Platz finden konnten, hält Actebis-Peacock-Chef Uwe Neumeier für vergangen und ist sich darin – verständlicherweise – mit allen Mitbewerbern einig, die neben der Broadline- auch eine eigene Value-Distribution etabliert haben oder dabei sind, dieses zu tun.

Allerdings: Die VAD wird seit mehr als zehn Jahren totgesagt und erfreut sich gleichwohl hoher Wertschätzung und Nachfrage unter den Systemhäusern. Dennoch ist unverkennbar, dass die Margen auch hier immer dünner werden. Der Zeitraum, in dem sich am Produkt selbst ganz neuer Technologien noch richtig Geld verdienen lässt, ist auf sechs bis zwölf Monate zusammengeschmolzen, wie das jüngste Beispiel Virtualisierung beweist. Kaum am Markt verfügbar, waren die Hypervisoren – inzwischen auch ganze Plattformen – bereits kostenlos zu haben. Dabei bleibt die Technologie selbst komplex und der Verkaufszyklus entsprechend lang. Bis also beim VAD das erste Projekt in trockenen Tüchern ist, schrumpft – um beim Beispiel Virtualisierung zu bleiben – die reine Produkt-Marge gegen Null.

Aus Sicht der Actebis-Lenker liegt daher die Zukunft im Hybrid-Modell. Damit verriet Neumeier hier nichts Neues. Neu allerdings ist der Schub, den Neumeier dem Soester Broadliner an der Schnittstelle zwischen Volumen- und Value-Distribution verpasst hat.

Was Actebis im Value-Bereich vorhat, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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