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Im Fokus: Backup – Datensicherung für jeden Bedarf

Acronis-Studie: 65,1 Prozent der Verbraucher von Datenverlust betroffen

| Redakteur: Dr. Jürgen Ehneß

Im Fokus: Backup – Datensicherung für jeden Bedarf.
Im Fokus: Backup – Datensicherung für jeden Bedarf. (Bild: © dizain - stock.adobe.com)

Eine Acronis-Umfrage deckt auf, dass vor allem im privaten Bereich nach wie vor eine gewisse Sorglosigkeit gegenüber Backup vorherrscht. Zwar sichern mittlerweile fast alle Verbraucher ihre Daten – aber nicht vollständig.

Auch Acronis hat anlässlich des „World Backup Days“ eine Umfrage durchgeführt – und das bereits zum fünften Mal. Elf Staaten, darunter Deutschland, die Schweiz, die USA, Großbritannien, Japan und Frankreich, standen auf dem Plan. Neben Privat-Usern hat der Backup-Software-Spezialist dabei erstmals auch Antworten von Unternehmen eingeholt.

Die gute Nachricht zuerst: 92,7 Prozent der Umfrageteilnehmer erklärten, dass sie ihre Daten regelmäßig sichern – eine deutliche Steigerung von 24,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der risikofreudigen Verbraucher ist damit deutlich gesunken: Nur noch 7 Prozent erklärten, niemals Backups zu erstellen – 2018 waren es noch 31,4 Prozent.

Zugleich gaben 65,1 Prozent der Verbraucher, und damit 29,4 Prozent mehr als 2018, jedoch an, dass ihnen oder Familienmitgliedern schon Daten abhandengekommen seien: durch Hardware-Defekte, Probleme mit der Software oder einfach durch unbeabsichtigtes Löschen.

Datenverlust trotz Sicherung

Aus dem deutschsprachigen Raum erklärten 60,9 Prozent der Befragten, dass sie oder Familienmitglieder bereits von Datenverlust betroffen gewesen seien. Demgegenüber steht eine Rate von 88,4 Prozent, die ihre Daten sichern.

Auf den ersten Blick eine absurde Situation, die James Slaby, Director of Cyber Protection bei Acronis, erläutert: „Die Menschen nutzen mehr Geräte und greifen von mehr Orten als je zuvor auf ihre Daten zu, was mehr Möglichkeiten für Datenverluste eröffnet. Sie sichern vielleicht ihren Laptop, das Smartphone aber nicht – und wenn sie das im Taxi liegen lassen, verlieren sie diese Daten trotzdem.“

Einige weitere Ergebnisse der Studie:

  • In den Privathaushalten steigt die Zahl der Computer weiter an: In 68,9 Prozent der Haushalte werden mindestens drei entsprechende Geräte (PCs, Smartphones, Tablets) verwendet – 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr.
  • Besonders sensibel sind die Verbraucher bei persönlichen Kontakten, Kennwörtern und ähnlichem: 45,8 Prozent fürchten den Verlust derartiger Daten. An zweiter Stelle stehen Mediendaten mit 38,1 Prozent (Fotos, Videos, Musik, Spiele, etc.).
  • Festplatten fürs Backup stehen nach wie vor hoch im Kurs: 48,1 der Befragten nutzen externe HDDs, weitere 14,6 Prozent Festplattenpartitionen; 37,4 Prozent sichern ihre Daten über Cloud-Dienste oder mit einer Hybrid-Lösung (Cloud plus lokale Sicherung).

Backup in der Cloud

Ein naturgemäß anderes Bild ergibt sich aus den Antworten der Unternehmen. Nach Firmengröße aufgeschlüsselt, wurden 32,7 Prozent kleine, 41 Prozent mittelgroße und 26,3 Prozent Großunternehmen befragt. Einige der Ergebnisse:

  • Über 85 Prozent erstellen regelmäßig Backups: 35,1 Prozent monatlich, 24,8 Prozent wöchentlich und immerhin 25,9 Prozent sogar täglich.
  • Dies hat positive Auswirkungen: Bei 68,7 Prozent waren 2018 keine Ausfallzeiten auf Grund verlorener Daten zu verzeichnen.
  • Im Unternehmensumfeld wird die Cloud deutlich häufiger zum Speichern genutzt als von Privathaushalten: Fast die Hälfte (48,3 Prozent) erstellen Backups ausschließlich in der Cloud, und weitere 26,8 Prozent setzen auf eine Hybrid-Lösung.

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