PC-Marktzahlen von Gartner Acer überholt Lenovo und Dell

Redakteur: Katrin Hofmann

Um 14,4 Prozent konnten die weltweiten Computer-Verkäufe im Jahresvergleich zulegen. Vorangetrieben wird der Markt vor allem durch die gute Nachfrage im asiatisch-pazifischen Raum und EMEA. Acer konnte die Konkurrenz in EMEA und weltweit überrunden. Verluste bei der Zahl der Verkäufe musste nur Fujitsu Siemens hinnehmen.

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Während in den USA nur 4,7 Prozent mehr Computer abgesetzt werden konnten, wuchs die Nachfrage in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, Asien und der pazifischen Region überdurchschnittlich stark. Nach den aktuellen PC-Marktzahlen von Gartner für das dritte Quartal konnten die Verkäufe in EMEA um 16,4 Prozent, in Asien/Pazifik um 23,4 Prozent im Jahresvergleich zulegen. Weltweit gingen im dritten Quartal 68,5 Millionen PCs und damit 14,4 Prozent mehr als im Juli bis September 2006 über die Ladentheken.

Sowohl welt- als auch EMEA-weit konnte Hewlett-Packard unangefochten den ersten Platz behaupten. Die Wachstumsrate von HP im Vergleich zum dritten Quartal 2006 lag über dem internationalen Durchschnitt. Auf dem Platz zwei liegt Dell, gefolgt von Acer. Allerdings konnte Dell nur wenig mehr (3,5 Prozent) Geräte an den Mann oder die Frau bringen.

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Am stärksten von allen PC-Anbietern punktete Acer mit einem Plus von 58 Prozent bei den verkauften Stückzahlen. Damit konnten die Taiwaner sich mit einem aktuellen Marktanteil von 8,1 Prozent im Jahresvergleich vor Lenovo mit nunmehr acht Prozent Anteil schieben. Noch im dritten Quartal lag Acer mit 5,9 Prozent hinter Lenovo mit 7,5 Prozent. Die Übernahme von Gateway wird erst in den kommenden Quartalszahlen berücksichtigt, dann wird sich der Abstand zwischen Acer substanziell vergrößern, und mit dem Kauf von Packard-Bell zündet Acer im kommenden Jahr noch eine weitere Antriebsstufe auf dem Weg nach oben. Auf dem fünften Rang im dritten Quartal dieses Jahres liegt wie auch im Vorjahr Toshiba.

Fujitsu Siemens verliert

Auch in EMEA ist Acer derjenige Hersteller, der mit einem Plus von 54 Prozent bei den Verkäufen am stärksten zulegen konnte. Damit hat sich der Hersteller auch hier mit 14,5 Prozent Marktanteil im Jahresvergleich deutlich vor dem Konkurrenten Dell (Marktanteil 10,8 Prozent) positioniert. Im dritten Quartal 2006 lagen die beiden Wettbewerber mit je 10,9 Prozent Verkaufsanteil gleichauf. Ebenfalls deutlich mehr absetzen (plus 34,4 Prozent) konnten der Erstplatzierte HP und der Viertplatzierte Toshiba (plus 32,2 Prozent).

Fujitsu Siemens musste als einziger großer PC-Anbieter in der EMEA-Region Verluste von 2,3 Prozent verkraften und hat damit einen Prozent Marktanteil eingebüßt – bei einem Wachstum des Gesamtmarktes von 16,4 Prozent.

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