Internationale Pressekonferenz von Acer in New York Acer strebt nach oben

Redakteur: Klaus Länger

Acer will hoch hinaus: Daher hat man die internationale Pressekonferenz in New York auch in einem der Türme des neuen World Trade Center abgehalten. Dieser Ort besaß in zweierlei Hinsicht Parallelen zur Situation von Acer: Er stellt ein Comeback nach einem tiefen Absturz dar, ist aber auch noch eine Baustelle.

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2015 will Acer laut Chen weiter zu neuen Ufern aufbrechen, gleichzeitig aber auch das Kerngeschäft stärken und im Smartphone-Sektor wachsen.
2015 will Acer laut Chen weiter zu neuen Ufern aufbrechen, gleichzeitig aber auch das Kerngeschäft stärken und im Smartphone-Sektor wachsen.
(Bild: IT-Business)

Jason Chen, CEO von Acer, hatte auf seiner Keynote bei der internationalen Pressekonferenz in New York zunächst für die Firma erfreuliche Nachrichten. So ist Acer die Nummer eins bei dem vor allem im US-amerikanischen Bildungsbereich erfolgreichen Chromebooks und Marktführer bei den 2-in-1-Geräten mit Windows. Das Wachstum bei Smartphones soll sich 2014 verdoppelt haben.

Für 2015 hat Jason Chen eine so genannte 3-Layer-Strategie verkündet: Die Stärkung des bisherigen Geschäfts mit neuen Notebooks, 2-in-1-Geräten, Phablets und dem Ausbau der Gaming-Sparte, Wachstum bei Smartphones und dem Aufbau neuer Geschäftsfelder rund um die Bring-your-own-Cloud-Infrastruktur. Hier geht es um Zukunftstechnologien wie Connected-Cars, Smart Home, Kommunikation und Gesundheit. In den Startblöcken stehen jedenfalls schon Server und ein Touch-Telefon für eine eigene IP-Telefonie- und Kommunikations-Infrastruktur mit dem Namen abPBX plus.

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Eine Stärke von Acer ist laut Chen die Schnelligkeit bei der Einführung neuer Produktkategorien: Beispiele dafür sind 2-in-1-Notebooks, der erste G-Sync-Gaming-Monitor oder das erste 15-Zoll-Chromebook. In New York hat die Firma nicht weniger als 40 neue Produkte angekündigt. Allerdings zählt Acer hier auch einzelne Ausstattungs- und Farbvarianten von Geräten mit.

Neue 2-in-1-Geräte und Notebook

Zu den Neuvorstellungen zählt eine ganze Reihe neuer 2-in-1-Geräte wie das Aspire Switch 10 E, ein Switch 10 mit Gorilla-Grass-Rückwand, das Aspire Switch 11 mit Core-M-Prozessor und das preisgünstige Aspire R 11 mit 360-Grad-Schwenkdisplay. Später soll auch noch ein Aspire Switch 12 auf den Markt kommen. Das Switch 10 E ist bunter geworden und hat ein voluminöseres aber auch stabileres Scharnier für die Aufnahme des Tablets im Keyboard-Dock erhalten. Das 630 Gramm schwere Tablet basiert noch auf dem Bay-Trail-Atom, sein 10,1-Zoll-IPS-Panel liefert die HD-Auflösung. Mit Preise ab 299 Euro ist es dafür sehr günstig. Mit einem Full-HD-Display wartet die Special Edition des bisherigen Swich 10 auf. Sie folgt im Design mit Gorilla-Glass-Rückwand dem Edel-Ultrabook Aspire S7. Das Glas-Tablet soll ab Juli verfügbar sein, der Preis ist noch offen.

Zu Preisen ab 349 Euro kommt das Aspire R 11 mit Schwenkdisplay nach Yoga-Vorbild in den Handel. Das 11,6-Zoll-Convertible ist mit Celeron- oder Pentium-Prozessoren aus der Bay-Trail-Familie ausgestattet. Als Massenspeicher dienen HDDs mit einer Kapazität von bis zu einem TB. Der 11,6-Zoll-TN-Touchscreen liefert 1.366 x 768 Bildpunkte. Acer hat das 1,5 kg schwere Gerät mit weißem und blauem Outfit gezeigt.

Neu sind auch das 15,6-Zoll-Notebook Aspire V5 mit Broadwell-CoreProzessor, Alu-Cover und Nvidia-Geforce-940M-GPU sowie neue Modelle aus der Aspire-E-Serie. Sie gibt es in den unterschiedlichsten Farben, mit Intel-Broadwell-Prozessor oder AMD-APU und auch optional mit separater GPU. Nach Deutschland kommen die E-Modelle mit 15,6- oder 17,3-Zoll-Display. Trotz niedriger Preise sind sie alle mit einem schnellen AC-WLAN ausgerüstet. Acer nutzt hier einen Qualcomm-Chip.

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