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CES 2017

Acer bringt für Gamer Predator, Nitro & Co.

| Autor: Klaus Länger

Mit neuen Monitoren, Notebooks und Rechnern brennt Acer auf der CES ein wahres Gaming-Feuerwerk ab. Eye-Tracking bieten gleich mehrere Geräte.
Mit neuen Monitoren, Notebooks und Rechnern brennt Acer auf der CES ein wahres Gaming-Feuerwerk ab. Eye-Tracking bieten gleich mehrere Geräte. (Bild: Acer)

Acer hat mit den Predator-PCs schon vor Jahren hochkarätige Gaming-Rechner auf den Markt gebracht. Auch auf der aktuellen CES hat der Hersteller einige Neuheiten für passionierte Spieler im Gepäck. Neben einigen Notebooks auch den weltweit ersten 21:9-Curved-Monitor mit Eye-Tracking-Technologie.

Gaming-Monitore sind einer der lukrativsten und am schnellsten wachsenden Bereiche bei den Displays. In Las Vegas zeigt Acer erstmals den Predator Z301CT, Der 30-Zöller verfügt über ein mit einem Radius von 1800R gekrümmtes 21:9-IPS-Panel mit einer Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixel. Zudem sollen die Bildwiederholfrequenz von 200 Hz und eine Reaktionszeit von vier ms für ein flüssiges Spieleerlebnis sorgen. Die Besonderheit des Monitors ist die im Displayrahmen eingebaute Tobii Eye-Tracking-Einheit. Sie erfasst Pupillenbewegungen des Spielers und ermöglicht das Anvisieren von Gegnern allein durch gezielte Blicke. Eine optimale Anpassung des Monitors an den Spieler sollen die Höhenverstellung und der Neigungswinkel zwischen -5 Grad und 35 Grad gewährleisten.

Schnelle G-Sync-Displays

Neben dem Predator Z301CT zeigt Acer in Las Vegas noch den 24,5-Zöller Predator XB252Q und den 27 Zoll großen Predator XB272. Beide Displays basieren auf Full-HD-Panels mit einer Reaktionszeit von einer ms, einer Bildwiederholfrequenz von 240 Hz und zusätzlicher G-Sync-Unterstützung. Alle Monitore sollen laut Acer die Augen der Spieler vor Display-Flackern, störenden Reflexionen, Blaulicht-Emissionen und zu hellem Licht schützen.

Der Acer Predator Z301CT und der Predator XB252Q sollen ab März für 899 Euro (UVP) und 599 Euro (UVP) im Handel erhältlich sein. Der Predator XB272 folgt im April mit einem Preis von 699 Euro (UVP).

Nitro mit neuer Rezeptur

Mit Quadcore-Kaby-Lake-Prozessor und aktueller Nvidia-Geforce-Grafikkarten der 10er-Serie wartet die Neuauflage von Acers Aspire-V-Nitro-Baureihe auf. Die schlanken Gaming-Notebooks kommen als 15,6- oder 17,3-Zöller auf den Markt, auf Wunsch auch mit 4K-IPS-Panel und als Black Edition mit Geforce GTX 1060 und Eye-Tracking-Technologie von Tobii. Alle Modelle warten mit einem Thunderbolt-3-Port auf. Als Massenspeicher dienen PCIe-SSDs und zusätzliche HDDs bis zu zwei TB Kapazität. Laut Hersteller sorgen vier Lautsprecher mit Dolby Audio Premium für einen satten Sound. Als Termin für die Markteinführung ist der kommende Februar geplant, als Einstandspreis 1.199 Euro (UVP). Die Black Edition startet laut Acer bei 1.299 Euro (UVP).

Mit etwas kleinerem Budget ist das 15,6-Zoll-Notebook VX15 erreichbar. Das Spiele-Notebook mit Full-HD-IPS-Panel soll schon im Januar mit einem Preis ab 999 Euro in den Handel kommen. Ausgestattet ist es mit einem Intel-Prozessor der siebten Generation bis hinaus zum neuen Vierkerner Core i7-7700HQ und den ebenfalls in Las Vegas offiziell vorgestellten Nvidia-GPUs Geforce 1050 und 1050 Ti. Thunderbolt bietet das VX15 nicht, der USB-C-Port unterstützt nur USB 3.1 Gen1, also die USB-3.0-Geschwindigkeit. Auch bei der zusätzlich zur SSD eingebauten HDD ist bei einem TB Kapazität Schluss.

Einen neuen Gaming-PC im Tower-Format zeigt Acer ebenfalls: Der Aspire GX ist mit den gerade präsentierten Desktop-Prozessoren der Kaby-Lake-Serie und maximal einer Geforce GTX 1060 bestückt. Laut Acer ist der Rechner damit auch für VR-Brillen gerüstet. Als Systemspeicher dient eine 256-GB-SSD, bei der zusätzlichen HDD ist eine Kapazität von bis zu drei TB möglich. Als Preis für den Aspire GX gibt Acer 849 Euro an.

Die Gaming-Boliden

Mit 2.999 Euro dreimal so teuer ist das High-End-Gaming-Notebook Predator 17, das Acer mit einem übertaktbaren Core i7-7820HK-Prozessor der siebten Generation und einer Geforce GTX 1080 mit 8 GB GDDR5X auffrischt. Passend zur Grafikkarte wartet das 17,3-Zoll-Full-HD oder UHD-Display mit G-Sync-Unterstützung auf.

Auf der CES hat Acer nun auch den Preis für das erstmals auf der IFA gezeigte 21-Zoll-Ultra-Gaming-Notebook Predator 21 X verraten: Mit 9.999 Euro kostet es soviel wie ein neuer Kleinwagen. Dafür bekommt man auch neben dem Core i7-7820HK gleich zwei Geforce GTX 1080, ein gekrümmtes Display mit 2.560 x 1.080 Bildpunkten, Tobii-Eye-Tracking, zwei PCIe-SSDs in RAID-0-Konfiguration nebst einer Terabyte-HDD und Thunderbolt 3. Die mechanische Tastatur ist mit MX Brown-Schaltern von Cherry ausgestattet und die Tasten lassen sich einzeln in 16,7 Millionen Farboptionen individuell programmieren. Der Ziffernblock kann umgedreht und in ein Precision Touchpad verwandelt werden. In dem massigen Gehäuse sitzen nicht weniger als sechs Lautsprecher: Zwei Hoch und zwei Mitteltöner sowie gleich zwei Subwoofer. Für den Transport gehört ein Transport-Trolley zum Lieferumfang. Da bekommt der Begriff „Mobilrechner” gleich eine ganz neue Bedeutung.

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