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Schwindelerregende Entwicklung auf dem Navigationsmarkt

Absatz von Navigationsgeräten weist steil nach oben

25.07.2008 | Redakteur: Susanne Ehneß

Navigation kommt auch für Fußgänger in Mode.
Navigation kommt auch für Fußgänger in Mode.

Welcher andere Markt kann ein 132-prozentiges Wachstum vorweisen, so wie der Navigationssektor? Einen hohen Anteil haben daran noch die Personal Navigation Devices (PND), doch Smartphones holen auf.

Osteuropa ist das Paradebeispiel dafür, dass Navigation auf dem Handy kein Nischendasein mehr fristet. Denn nach Garmin verkauft hier auch Nokia bestens. Anders sieht es in Westeuropa aus. Hier ist der niederländische Hersteller Tomtom unangefochtener Marktführer. Damit dies so bleibt, gibt es bei den Holländern in diesem Jahr viel Neues.

Einerseits hat das Unternehmen ein individuelles Trainingsprogramm für die Fachhändler aufgesetzt, andererseits bindet es dank seiner Mapshare-Plattform auch gleich die Anwender direkt in die Entwicklung seines Routenplaners ein. Diese geben Umleitungen oder Baustellen über das Internet-Portal direkt an andere User weiter und sorgen somit für aktuelles Kartenmaterial. Auch die beiden anderen Neuerungen, IQ-Routes und HD-Traffic, zielen auf Aktualität.

Bei HD-Traffic werden die anonymisierten Handydaten aus dem Vodafone-Netz für Routenberechnungen und Stauwarnungen verwendet. Dieses Verfahren läuft in den Niederlanden bereits, in Deutschland soll es noch in diesem Jahr eingeführt werden. Bei IQ-Routes werden die Daten aller Tomtom-Navigationsgeräte analysiert und damit entsprechende Routenvorschläge gemacht. Abhängig von Tageszeit und Verkehrsaufkommen sucht sich der PND dann eine möglichst effektive Streckenführung aus.

Nokia nimmt sich Navteq

In puncto Vielseitigkeit kann auch Nokia mithalten. Das finnische Unternehmen hat als einer der ersten Handy-Hersteller die Wichtigkeit von Dienstleistungen zusätzlich zum Geräteportfolio entdeckt. Dank der Software Nokia Maps 2.0 und der Akquise des Kartenherstellers Navteq haben sich die Finnen eine Vorreiter-Position gesichert. Mit Maps 2.0 kann sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß navigiert werden. Sehenswürdigkeiten und Points of Interest (POI) werden angezeigt, und über das Internet-Portal können ebenfalls Änderungen an andere Nutzer gemeldet werden. Mit Maps kann auch eine Wegbeschreibung per SMS an Freunde verschickt oder eine Abkürzung zum Zielort herausgesucht werden.

Welche Spezialisierungen sich die Hersteller noch ausgedacht haben, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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