Alcatel-Lucent erweitert Ecosystem "Data Center Switching"

40-GbE-Modul für OmniSwitch 6900

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Alcatel-Lucent testet eigene Systeme auf Kompatibilität zu Drittherstellern.
Alcatel-Lucent testet eigene Systeme auf Kompatibilität zu Drittherstellern.

Das neue 40-Gigabit-Ethernet-Switching-Modul für Alcatel-Lucents OmniSwitch 6900 erhöht Kapazität, Geschwindigkeit und Leistung von Rechenzentrumsnetzen.

Alcatel-Lucent hat ein "neues 40 Gigabit Ethernet (GbE) Switching Modul für den OmniSwitch 6900 vorgestellt. Das Modul soll Kapazität, Geschschwindigkeit und Leistung unternehmensweiter Rechenzentrumsnetze erhöhen. Der Anbieter verspricht Kunden: Cloud-Services sollen genauso schnell bereitgestellt werden, wie Applikationen aus dem eigenen Rechenzentrum.

Mit dem 40-GbE-Modul können mehrere Switches zu einem so genannten "40GigE Pod" gekoppelt werden. Unternehmen könnten ihre Rechenzentrumsnetze so für Services aus der Carrier-Cloud vorbereiten. Diese neue Kategorie von Cloud Services ermögliche geringere Latenzzeiten, verbessere die Bandbreitenkontrolle und garantiere Quality of Service.

Für den Anbieter stellt das 40GigE Pod eine signifikante Evolution des Alcatel-Lucent Mesh dar. Die Architektur soll Vorteile von Cloud und Rechenzentrumsnetzwerken verbinden.

Mit der Einführung des 40GigE Moduls hat Alcatel-Lucent zudem das eigene „Data Center Switching“ Ecosystem ausgebaut. Damit bekenne man sich zu offenen Standards und garantiert die Kompatibilität mit Systemen anderer Hersteller, darunter Emulex, NetApp und VMware.

Bereits jetzt abgeschlossen sind:

  • Ein Integrationstest zwischen dem OmniSwitch von Alcatel-Lucent und den Emulex OneConnect 10-GbE-Netzwerkkarten (NICs) von Emulex. Damit seien Implementierungen von Alcatel-Lucent Pod und Mesh in Verbindung mit unterschiedlichen Servern mit geringem Risiko möglich.
  • Verifikationstests zur Nutzung von Alcatel-Lucent vNP für die automatische Verschiebung von Virtual Machines (VM) mit vCenter von VMware.
  • Die Integration zwischen dem OmniVista 2500 Virtual Machine Manager (VMM) von Alcatel-Lucent und VMware Hypervisor wurde für VMware VMotion-Dashboard und VMotion-Provisionierung realisiert.
  • Ein Multi-Vendor-Interoperabilitätstest für Shortest Path Bridging (SPB).

Außerdem entwickle man derzeit eine Testumgebung zur Kombination der Mesh- und NetApp-Speichersysteme mit virtuellen Desktop-Anwendungen.

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