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Bitkom-Umfrage

3D-Druck birgt Potenzial

| Autor: Heidemarie Schuster

53 Prozent der Befragten können sich vorstellen, ein 3D-Selfie zu machen. Aber auch Deko-Artikel (40 Prozent) und Ersatzteile (36 Prozent) stehen hoch im Kurs.
53 Prozent der Befragten können sich vorstellen, ein 3D-Selfie zu machen. Aber auch Deko-Artikel (40 Prozent) und Ersatzteile (36 Prozent) stehen hoch im Kurs. (Bild: Pixabay)

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Aus der Industrie ist er kaum noch wegzudenken, für Endverbraucher ist er oftmals noch zu teuer; dennoch steigt das Interesse. Die Rede ist vom 3D-Druck.

Die Möglichkeiten mit 3D-Druck scheinen unendlich – egal ob Organe, Autos oder ein Abbild seiner selbst. Da verwundert es auch nicht, dass laut einer Bitkom-Umfrage der großen Mehrheit der Bundesbürger die Technologie bekannt ist: 87 Prozent haben angegeben, schon einmal von 3D-Druck gehört oder gelesen zu haben. Das sind etwa 61 Millionen Bundesbürger im Alter ab 14 Jahren. Verbraucher schätzen dabei vor allem die vielseitigen Möglichkeiten, die sich ihnen durch die Technologie eröffnen.

Die unter Verbrauchern bekanntesten Einsatzgebiete sind die Architektur (89 Prozent), die Medizin (85 Prozent), die Industrie (81 Prozent) und 3D-Selfie-Figuren (74 Prozent). Knapp jeder Fünfte (18 Prozent) hat sogar schon selbst einmal einen 3D-Druck angefertigt oder anfertigen lassen. 55 Prozent können sich vorstellen, dies künftig zu tun.

Nicht alle sind interessiert

Allerdings hat auch ein Viertel der Befragten an der Technologie grundsätzlich kein Interesse. Die meisten, die schon einmal einen 3D-Druck angefertigt haben, taten dies bei einem Dienstleister (9 Prozent). 5 Prozent druckten auf einem eigenen 3D-Drucker, weitere 3 Prozent fertigten den 3D-Druck an ihrem Arbeitsplatz an.

3D-Druck soll sich durchsetzen

Geht es um die Zukunftsfähigkeit der Technologie, ist die Mehrheit der Verbraucher positiv gestimmt: 90 Prozent sind der Meinung, dass sich 3D-Druck auf lange Sicht in privaten Haushalten durchsetzen wird. 36 Prozent meinen, dass dies bereits in fünf Jahren der Fall sein wird. Was die Industrie angeht, sind die Verbraucher noch optimistischer; Hier sagen bereits 92 Prozent, dass sich der 3D-Druck bis 2022 durchgesetzt haben wird.

„Um den Durchbruch im Hausgebrauch zu schaffen, müssen die Geräte noch anwenderfreundlicher und günstiger werden. Wenn die Anschaffungskosten und die Zugangsschwellen weiter sinken, wird 3D-Druck künftig ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags sein“, so Bitkom-Vizepräsident Achim Berg.

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