Microsoft schlägt zurück

Windows Phone 7 soll Apple- und Google-Vorherrschaft bei Smartphones brechen

12.10.2010 | Autor / Redakteur: Stefan Riedl / Stefan Riedl

Die Benutzerführung bei Windows Phone 7 wird von den Hubs dominiert.

Der Software-Konzern Microsoft ist spät dran. Nur 18 Monate hatten die Entwickler Zeit, um Windows Phone 7 aus dem Boden zu stampfen. IT-BUSINESS war auf einer Launch-Veranstaltung und hat die wichtigsten Aspekte des Windows Phone 7 zusammengetragen.

Die grundlegende Herangehensweise bei Windows Phone 7 könnte man überspitzt wie folgt formulieren: Das neue Smartphone-Betriebssystem sollte weniger Microsoft und mehr Apple oder Google sein. Sprich: mehr auf den Consumer ausgelegt und weniger auf den sicherheits-fanatischen Systemadministrator im Unternehmen. Denn Apple hat mit dem iPhone und Google mit Android-Smartphones bereits Fakten in Form von Marktanteilen geschaffen. Die besagen: Wenn ein Smartphone-Betriebssystem nicht den Consumer begeistert, hat es keinen Erfolg.

Windows Mobile war nicht sexy

Apropos kein Erfolg: Microsoft konnte mit dem Windows-Phone-7-Vorgänger „Windows Mobile“ dem iPhone und Android-Smartphones genau aus diesem Grund kaum etwas entgegen setzen. Aus technischer Sicht, vor allem in puncto Sicherheit, war das bisherige Smartphone-OS aus dem Hause Microsoft ausgereift und gut ins Unternehmens-Netzwerk integrierbar. Zu würdigen wussten das aber die wenigsten und die Marktanteile wurden immer kleiner. Wenn der Chef lieber ein iPhone will, bekommt er es auch.

Hardware-Vorgaben

Sexy Smartphones mussten her. Microsoft hat den Herstellern daher rigide Hardware-Vorgaben gemacht: So weisen die Geräte beispielsweise mindestens acht Gigabyte Flash-Speicher, eine standardisierte Display-Auflösung (WVGA) und einen kapazitiven Multitouch-Bildschirm auf. Ein GPS-Empfänger, Beschleunigungs- und Helligkeitssensor, Kompass sowie eine Kamera mit mindestens fünf Megapixel und Blitz wurden ebenfalls als Standardausstattung definiert.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu den Themen „App-Stores“ und Entwickler-Tools.

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