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Wie man im Oracle-Universum Geld verdient

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Der Deutschland-Hauptsitz von Oracle ist in der bayerischen Landeshauptstadt angesiedelt.
Der Deutschland-Hauptsitz von Oracle ist in der bayerischen Landeshauptstadt angesiedelt.

„Wissen ist Macht“, so ein geflügeltes Wort. Im Oracle-Channel ist Wissen gleich Geschäft. Und zwar eines, dass der Konzern straff durchorganisiert hat. Channel-Chefin Silvia Kaske, sprach mit IT-BUSINESS über die mannigfaltigen Spezialisierungs-Optionenen und darüber, wie man Channel-Konflikte vermeidet.

ITB: Oracle ist ein vielschichtiger Konzern, der nicht so einfach zu überblicken ist wie beispielsweise ein reiner CRM-Anbieter oder ein reiner Server-Hersteller. Was hat Oracle denn aktuell alles im Portfolio?

Kaske: Im Software-Bereich umfasst das Oracle-Portfolio folgende Segmente: Applications, Middleware, Datenbanken, Betriebssysteme und Virtualisierungslösungen. Im Hardware-Segment sind wir mit Servern und Storage vertreten. Die Strategie dabei ist, den kompletten Stack von der Anwendung bis zu Storage anzubieten.

Das Oracle-Portfolio reicht von Storage und Servern über Betriebssysteme bis hin zu Datenbanken und Applikationen.
Das Oracle-Portfolio reicht von Storage und Servern über Betriebssysteme bis hin zu Datenbanken und Applikationen.

Bei Oracle, beziehungsweise über Oracle-Partner, können unsere Best-of-Breed-Produkte, wie Oracle Datenbank, Oracle CRM, Oracle SOA-Suite oder auch so genannte „Engineered Sytems“ – das sind Gesamtlösungen, die sich aus aufeinander abgestimmten Oracle-Produkten zusammensetzen – erworben werden. Gleichzeitig ist aber auch bei uns Offenheit für Fremdsysteme ein wichtiges Gebot. Der Kunde hat damit die Möglichkeit, den Return on Invest durch den Einsatz der kompletten Stacks zu optimieren. Oracle steht weiterhin für Offenheit und Skalierbarkeit.

ITB: Wie beurteilen Sie in diesem Zusammenhang die fortschreitende Konsolidierung in der Branche. Oracle zählt ja zu den IT-Konzernen, die fleißig zukaufen und das eigene Portfolio immer weiter ausbauen.

Kaske: Die Konsolidierung in der IT-Branche – sprich, einige große Marken vereinen durch Zukäufe immer mehr kleinere – wird aus meiner Sicht noch weiter voranschreiten. Das entspricht übrigens auch dem Kundenwunsch nach aufeinander abgestimmten Produkten, bei denen es in der Praxis keine Schnittstellen-Problematik zu lösen gibt.

Ergänzendes zum Thema
 
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