Compris hat nachgeforscht

Wettbewerbsanalyse: Was Managed Service Provider anbieten

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

MSPs haben Compris zufolge häufig einen tieferen Einblick in die Business-Prozesse ihrer Kunden.
MSPs haben Compris zufolge häufig einen tieferen Einblick in die Business-Prozesse ihrer Kunden. (Franz Pfluegl - Fotolia.com)

Der Management-Service-Provider-Markt werde überschätzt, sagt die Unternehmensberatung Compris. Diese hat den Anbietermarkt in der DACH-Region analysiert und unter anderem nachgefragt, welche Services die Unternehmen im Portfolio haben.

Anbieter von Managed Services, die als Dienstleister für ihre Kunden zusätzlich oder ausschließlich erweiterte Dienste für , Security oder Applikationen übernehmen, gibt es Compris zufolge in der (Deutschland, Österreich, Schweiz) lediglich etwa 500. Damit werde „die Anzahl der am Markt positionierten Anbieter von servicebasierten IT-Dienstleistungen weit überschätzt“, erklären die auf das Channel-Management von Herstellern und Distributoren spezialisierten Berater. Viele der von Compris im Rahmen einer Analyse untersuchten Unternehmen bieten zudem solche Services als Zusatzleistung an. Die Firmen hatte Compris im Rahmen einer Vorauswahl unter dem Fokus, dass sie als Managed Service Provider in Frage kommen, unter den in DACH agierenden IT-Dienstleistern, Beratern, Systemhäusern etcetera herausgefiltert.

Nur 150 MSPs

Den Hauptfokus auf Managed Services haben demnach gerade einmal 150 IT-Unternehmen: die sich dann im klassischen Sinn tatsächlich „Managed Service Provider“ nennen könnten. Grundsätzlich sei der Service-Provider-Anbietermarkt zur Zeit noch sehr fragmentiert. Die meisten konzentrierten sich derzeit auf ein Business-Thema – wie Beratung, Support, Cloud Services oder Projektmanagement. Allerdings sei der Konsolidierungsprozess in vollem Gang.

Und dennoch: Mit Blick auf einen möglichen Rat an die eigenen Kunden hält Compris fest, dass sich die als Managed Service Provider agierenden Firmen durch einen hervorragenden Kundenzugang auszeichneten und entsprechender Kundenbindung. Außerdem verfügten sie sowohl über sehr gutes technisches Know-how als auch Wissen rund ums das Business ihrer Kunden.

Viele neue Partnerprogramme

Dies mögen wahrscheinlich auch einige Gründe dafür sein, dass derzeit sowohl Hersteller als auch Distributoren die MSPs stark im Fokus haben, wie Compris außerdem festgestellt hat. Seit Herbst 2012 gingen den Service-Profis „in erheblichem Ausmaß“ Kooperationsanfragen zu, neue entstünden oder bestehende würden um Fördermöglichkeiten erweitert. Um die potenziellen Partner ins Boot zu holen, sollte die Programme ein deutlicher Mehrwert kennzeichnen. Gegen klassische Partnermodelle, so Compris, zeigten sich Service-Dienstleister mittlerweile immun.

Weitere Ergebnisse der Studie, wie die Schwerpunkte der Managed Service Provider im Überblick, erhalten Sie auf der nächsten Seite.

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