Kostenloses E-Book von HOB gibt neun Tipps

Wahl einer VPN-Lösung für sicheren Remote Access

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

In seinem E-Book nennt Hersteller HOB neun Aspekte, die für die Wahl einer VPN-Lösung wichtig sind.
In seinem E-Book nennt Hersteller HOB neun Aspekte, die für die Wahl einer VPN-Lösung wichtig sind. (Bild: HOB)

Auf der Suche nach der besten VPN-Lösung für ein Unternehmen kann man bei der Vielzahl an Produkten und Möglichkeiten schnell den Überblick verlieren. HOB hat ein E-Book mit neun Aspekten erstellt, die bei der Auswahl einer VPN-Lösung berücksichtigt werden sollten.

Ein Leitfaden des Herstellers HOB soll bei der Suche nach einer geeigneten VPN-Lösung für sicheren als Entscheidungshilfe dienen. Das kostenlose E-Book nennt Kriterien, die bei der Auswahl einer VPN-Lösung nicht außer Acht bleiben sollten, und bietet eine Checkliste mit den wichtigsten Kriterien im Überblick. HOB zufolge sind es neun Punkte, die vor der Entscheidung einen genauen Blick lohnen.

1. Bedarf bestimmen

Zunächst sollten die allgemeinen Ansprüche an eine VPN-Lösung für Remote Access definiert werden. Hierzu zählen zum Beispiel die Anzahl der Nutzer, die eingesetzten Zugriffsgeräte und die Standorte (national/international) von denen aus ein ermöglicht werden soll.

2. Outsourcing oder „Do it yourself“

ist der große Trend der nächsten Jahre. Immer mehr Unternehmen lagern Daten in eine (Public) Cloud aus. Abhängig davon, wie viele Daten das Unternehmen managen muss, und wie bzw. wo die Daten gespeichert werden, ist ein outsourcen der Remote-Access-Lösung an einen Drittanbieter hilfreich.

3. Anbieterauswahl

Bei der Anbieterauswahl lauern Stolperfallen. Während im Sinne des deutschen Datenschutzgesetzes deutsche Anbieter meist unproblematisch sind, können Anbieter mit Sitz außerhalb Europas problematisch sein. Hier sollte man besonders aufpassen, was im Vertrag festgelegt ist.

4. Software oder Hardware?

Im Bereich VPN-Lösungen hat der Kunde die Qual der Wahl: Hardware Appliance, Software Appliance oder eine „reine“ Softwarelösung. Grundsätzlich ist eine reine Softwarelösung deutlich flexibler. Sie kann auf Standard-Hardware installiert werden, passt sich an bestehende IT-Strukturen nahtlos an und ist beliebig skalierbar. Ein weiterer Vorteil: Reine Softwarelösungen können auch virtualisiert betrieben werden.

5. Funktionsumfang und Konfigurationsmöglichkeiten

Die unternehmensspezifischen Bedürfnisse definieren letztlich auch den benötigten Funktionsumfang und Konfigurationsmöglichkeiten. Mandantenfähigkeit, Anbindung an ein -Verzeichnis oder zentrale Administrations- und Konfigurationsmöglichkeiten sind einige Beispiele für eventuell benötigte Funktionen.

6. Bedienbarkeit

Bei der Auswahl einer VPN-Lösung sollte die Usability nicht vernachlässigt werden. Wenn Anwender mit der Anwendung überfordert sind, steigt nicht nur das Stressniveau, auch die Supportanfragen nehmen zu. Darüber hinaus kann eine Load-Balancing-Funktion dafür sorgen, dass alle Serveranfragen gleichmäßig auf die verfügbare Hardware verteilt werden, und Performanceschwankungen vermieden werden.

7. Sicherheit

Moderne VPN-Lösungen haben eine Vielzahl an Sicherheitsfeatures integriert. Die der Funktionen reicht dabei von einem absoluten Muss bis hin zu „nice to have“. Unternehmen müssen hier entsprechend ihrer Richtlinien einen Mittelweg zwischen Bedienbarkeit und Sicherheit finden, der alle Beteiligten zufriedenstellt.

8. Betriebskosten

Die Kosten für eine VPN-Lösung sind oft ein Entscheidungsargument. Hierbei ist es wichtig, nicht nur die Anschaffungskosten zu berücksichtigen, sondern auch indirekte Kosten, beispielsweise für Schulungen oder erhöhten Administrationsaufwand. Bei einer ganzheitlichen Betrachtung der Kosten relativieren sich Preisunterschiede in der Anschaffung häufig.

9. Hochverfügbarkeit

Wie unternehmenskritisch ist der Remote Access für das Unternehmen? Wenn unternehmenskritische Geschäftsaktivitäten durch einen Ausfall zum Erliegen kommen, sollte hierauf ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Eine VPN-Lösung sollte dann die Möglichkeit bieten, aufzubauen, die eine äußerst hohe Verfügbarkeit gewährleisten. Im Fall eines sollte ein Service Level Agreement (SLA) mit einer garantierten Verfügbarkeit von 100 Prozent unterzeichnet werden.

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