Mobile Dienste im Fokus

Vodafone setzt auf Instant-Messaging

15.02.2007 | Redakteur: Sarah Maier

Per Instant-Messaging von überall aus mit Freunden chatten.

Im Rahmen seiner »Mobile-Plus-Strategie« fokussiert Netzbetreiber Vodafone das Instant-Messaging. Partner sind die Branchenriesen Microsoft und Yahoo. Eine weitere Kooperation mit einem chinesischen Handyhersteller soll das eigene Angebot um kostengünstige Geräte ergänzen.

Vodafone kündigte an, künftig Instant-Messaging (IM) anzubieten. Mit den beiden größten IM-Communities Microsoft und Yahoo als Partnern soll der Dienst noch dieses Jahr als Cobranding-Angebot starten. Der Service kann sowohl vom PC als auch von Mobiltelefonen und PDAs genutzt werden. Die IM-Lösung basiert auf dem Windows Live Messenger. Dabei weist der Mobilfunkbetreiber daraufhin, dass der Microsoft-Dienst nicht nur auf Geräten mit Windows Mobile bereitstehen wird. Gleiches gelte für die Yahoo-Lösung.

Hat der Kunde bereits eine Kontaktadresse von Microsoft oder Yahoo, so gilt diese weiterhin. Bei einem Einstieg über Vodafone wird eine entsprechende Vodafone-Adresse zugeteilt. User sind in der Lage, bestehende Adressbücher und Kontaktlisten auf dem Handy zu nutzen. »Vodafone-Kunden können nun von überall aus und jederzeit per Instant Messaging kommunizieren und profitieren von den zusätzlichen Diensten«, sagt Vodafone-Marketingchef Frank Rövenkamp. Einbrüche der SMS-Einnahmen erwarte er nicht, obwohl IM sicherlich auch als Ersatz für Kurznachrichten gesehen wird.

Keine Flatrate

Konkrete Preisangaben gibt es noch nicht. In der Überlegung sind verschiedene Tarife, wie eine nutzungsunabhängige Berechnung, ein event- oder zeitraumbasiertes Abrechnungsmodell. Eine Flatrate, bei der alle Dienste im mobilen Internet über einen Pauschalbetrag abgegolten werden, ist nicht geplant.

Low-End-Handy aus China

Eine weitere Partnerschaft hat Vodafone mit dem chinesischen Handyhersteller ZTE geschlossen. Dieser soll preisgünstige Mobiltelefone, die ausschließlich unter dem Markennamen Vodafone laufen, produzieren. Das erste so gelabelte Gerät dürfte bis Sommer auf den Markt kommen und wurde speziell für den Verkauf in Schwellenländern entwickelt.

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