03.02.12 | Redakteur: Ulrich Roderer

Unternehmen die nach einer schnell einsetzbaren VDI-Lösung suchen, bietet HP mit seinem "Virtual System for Enterprise" eine komplett konfigurierte virtuelle Desktop-Infrastruktur (VDI) an. Außerdem setzt der Hersteller in der Version 6.0 seine HP-UX Virtual Partitions (vPars) jetzt auch auf Integrity-Blades ein.
HP ergänzt sein Virtual-System-Portfolio um " HP Virtual-System for VMware View" und "HP Virtual System for Citrix Xen Desktop on Microsoft Hyper-V". Die Lösungen kombinieren Hardware, Betriebssystem und Software zu einerm schlüsselfertigen System, mit dem sich Client-Virtualisierungs-Projekte laut Hersteller um bis zu 50 Prozent beschleunigen lassen.
Die neuen Virtualisierungsangebote bauen auf der "HP Converged Infrastructure" auf. Das HP Virtual System for Enterprise Desktops umfasst "Proliant"-Blades, LeftHand-Speicher "HP P4800 SAN" und "HP Virtual Connect". Das kompakte Single-Rack-System benötigt weniger Kabel, verbraucht weniger Strom und ist laut Hersteller wirtschaftlicher zu betreiben als vergleichbare Lösungen am Markt. Die Zahl virtueller Desktops pro System lässt sich auf bis zu 2.000 skalieren.
Die Desktop-Lösungen von HP Virtual System lassen sich zusammen mit Thin Clients wie " HP t5740e" und "HP t5500" einsetzen. Damit bietet HP ab sofort eine durchgängige Plattform für virtuelle Desktops - vom Rechenzentrum bis hin zu den Client-Geräten.
Zudem bietet HP Technology Services jetzt einen speziellen HP Client-Virtualization-, Analysis- und Modeling-Service. Mit Hilfe der Software "Lakeside Sys Track" kürzt der neue Dienst die Design-Phase ab und verhilft Kunden zu einer beschleunigten Implementierung ihrer virtuellen Client-Umgebung.
Die Sys-Track-Software erleichtert die Planung und Dimensionierung von Virtualisierungsprojekten. Sie stellt zudem Werkzeuge bereit, um das Potenzial etwa von VMware View, Microsoft Windows 7 oder Citrix XenDesktop optimal auszuschöpfen.
Unternehmen, die geschäftskritische Arbeitslasten virtualisieren wollen, brauchen sehr schnellen Zugriff auf große Speichermengen. Diesem Bedarf kommt HP-UX Virtual Partitions (vPars) nach. Die Software ist bisher schon für HP Superdome 2 verfügbar und ab sofort auch für die HP-Integrity-Blades. Mit HP-UX vPars lassen sich zu einem virtuellen Server beliebig viele Speichergeräte zuordnen - was den I/O-Durchsatz von Massendatenanwendungen deutlich erhöht.
Mit bis zu 2.048 Disks je virtueller Partition erlaubt HP-UX vPars die Virtualisierung selbst extrem datenintensiver Anwendungen wie Business Intelligence oder Data Mining. HP-Integrity-Blades sind für gemeinsame I/O-Operationen über mehrere virtuelle Partitionen hinweg optimiert. Dies spart unter anderem rund 50 Prozent der sonst erforderlichen I/O-Karten.
HP VirtualSystem for VMware View, HP Virtua lSystem for Citrix Xen Desktop on Microsoft Hyper-V sowie HP-UX vPars für HP-Integrity-Blades können direkt über HP oder über den Channel bezogen werden. Die Preise variieren von Land zu Land und sind abhäng von der jeweiligen Implementierung.
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