Chefsache: Die Trends 2016

Umfassende IT-Security statt „Internet der Schwachstellen“

| Autor: Dr. Andreas Bergler

Christian Nern, Country Manager Symantec in Deutschland
Christian Nern, Country Manager Symantec in Deutschland (Bild: Symantec)

Eine Vernetzung der IT-Security ist für Christian Nern von Symantec die Basis für mehr Sicherheit im „Internet der Dinge“. Der Hersteller sieht sich als Vorreiter für einen verbesserten Schutz vor Bedrohungen.

ITB: Welche Trends und Entwicklungen werden aus Ihrer Sicht das IT-Jahr 2016 prägen?

Nern: Unserer Meinung nach wird das Jahr 2016 von verschiedenen Sicherheitstrends geprägt werden, und zwar:

– Das IoT wird sich weiter entwickeln und die Frage „Ist das sicher?“ wird immer wichtiger sein. Ohne eine Integration der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen, angefangen in der Entwicklung und im Design (Security by Design), wird das Internet der Dinge auch im nächsten Jahr ein „Internet der Schwachstellen“ bleiben.

– Cloud & Mobility: Immer mehr Menschen arbeiten von unterwegs oder an unterschiedlichen Orten. Wir erwarten daher neue Bedrohungen, die es auf Cloud-Infrastrukturen und IT-Systeme mit mobilen Endgeräten abgesehen haben. Deswegen müssen Sicherheitslösungen in allen Unternehmensbereichen implementiert werden – nicht nur im Unternehmen selbst, sondern auch den dazugehörigen Satelliten.

– Wir werden auch neue Entwicklungen der Bedrohungslandschaft anmerken. Die Raffinesse von Angriffen seitens der Geheim- und Aufklärungsdienste wird künftig bei Attacken von Einzelkämpfern zu finden sein. Die Grenze zwischen der altbekannten Internetkriminalität und den gezielten Angriffen verwischt. Erpressungsfälle durch Schadsoftware werden an Popularität gewinnen. Wir erwarten, dass Unternehmen zunehmend in das Visier von Erpressern geraten und Angreifer versuchen, sie mit der Veröffentlichung von Daten zu kompromittieren oder diese bei einer Zahlungsverweigerung anderweitig zu nutzen.

ITB: Wie werden Sie mit Ihrem Unternehmen konkret darauf reagieren?

Nern: Symantec hat eine Reihe von neuen Lösungen vorgestellt, die verbesserten Schutz vor Bedrohungen bieten und so die „bösen Jungs“ fernhalten. Dazu zählt Symantec Advanced Threat Protection (ATP). Es korreliert verdächtige Aktivitäten an allen Kontrollpunkten und ordnet die Ereignisse, die ein Risiko für das Unternehmen darstellen, nach ihrer Dringlichkeit. Bislang bietet das noch keine andere Sicherheitslösung. Zudem können dank unserer neuen Cloud-Technologien nun auch Anwendungen wie Office 365, Azure, Box, AWs oder SFDF sicher in Unternehmen eingesetzt werden: Data Loss Prevention (DLP) schützt die Daten in der Cloud und sorgt dafür, dass sie nicht abhandenkommen. Der sichere Zugriff ist durch eine Standort-abhängige Nutzerauthentifizierung gewährleistet. Die Sicherheitsanforderungen fragen hier den Ort ab, an dem sich der Nutzer befindet. Wir sind stolz darauf, dass unsere Sicherheitslösungen im Internet der Dinge bereits mehr als eine Milliarde mal vorhanden sind.

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43801488 / Unternehmensstrategien)