Digitalkameras für ambitionierte Fotografen

Top-Kameras für die heißesten Sommer-Momente

| Autor: Sylvia Lösel

Die meisten Kamerahersteller setzen zunehmend auf hochpreisige Systeme. Denn im Einstiegsbereich laufen Smartphones den Kameras den Rang ab. Im Bild ist Canons EOS M6 zu sehen.
Die meisten Kamerahersteller setzen zunehmend auf hochpreisige Systeme. Denn im Einstiegsbereich laufen Smartphones den Kameras den Rang ab. Im Bild ist Canons EOS M6 zu sehen. (Bild: Canon)

Die Kamerahersteller fokussieren sich zunehmend auf ambitionierte Hobby- und Profi-Fotografen. Denn in diesem Bereich können sie den Smartphone-Kameras zahlreiche Features entgegensetzen.

Mit der Superzoom-Kompaktkamera PowerShot SX730 HS ergänzt Canon seine Reisekameras. Die PowerShot SX730 HS kombiniert einen CMOS-Sensor mit 20,3 Megapixeln sowie einen Digic-6-Bildprozessor und ermöglicht Reihenaufnahmen von bis zu 5,9 Bildern pro Sekunde. Trotz des flachen, knapp vier Zentimeter breiten Gehäuses schafft das Weitwinkelobjektiv einen 40-fachen optischen Zoom und fokussiert in 0,12 Sekunden. Mit dem Modus „Creative Shot“ werden per Knopfdruck aus einer Aufnahme fünf zusätzliche Bilder mit verschiedenen Filtern und Effekten erstellt. Die PowerShot SX730 HS ist noch im Mai für 399 Euro (UVP) zu haben.

Die neue EOS M6 ist eine spiegellose Systemkamera mit einem 24,2-Megapixel-Sensor im APS-C-Format, Dual Pixel CMOS AF und einen Digic-7-Prozessor. Die EOS M6 hat einen klappbaren LCD-Touchscreen, der völlig neue Blickwinkel ermöglicht. Bei schneller Action bietet die EOS M6 Reihenaufnahmen mit bis zu sieben Bildern pro Sekunde beziehungsweise bis zu neun Bildern pro Sekunde bei gespeichertem AF-Messwert. Die 5-achsige Bildstabilisierung sorgt für ruhige Full-HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde. Die EOS M6 ist zum Preis von 799 Euro (UVP) verfügbar.

Fujifilm

Die neue spiegellose Systemkamera Fujifilm X-T20 ist für ambitionierte Fotografen gedacht. Im Innern des handlichen Gehäuses verbirgt sich ein 24,3 Megapixel-X-Trans1-CMOS-III-Sensor. Der neue X-Prozessor-Pro sorgt für den nötigen Leistungsschub, um die hochauflösenden Daten schnell zu verarbeiten. Er beflügelt zugleich die Reaktionszeit der Kamera und ermöglicht 4K-Videos und noch feiner abgestufte Filmsimulationen. Mechanische Einstellräder und das Touchscreen-Display sorgen für eine komfortable Bedienung. Das neue Autofokus-System ergänzt das schnelle und präzise 91-Einzelpunkt-Autofokus-System (maximal sind 325 Punkte möglich) um fünf AF-C-Einstellungen, mit denen sich die Funktionsweise des kontinuierlichen Autofokus an das jeweilige Motiv anpassen lässt. Damit können sich bewegende Objektive jetzt noch besser erfasst werden. Die Fujifilm X-T20 ist in den Farben Schwarz und Silber/Schwarz zu einer UVP von 899 Euro erhältlich.

Die Outdoor-Kamera Fujifilm FinePix XP120 ist für jedes Abenteuer zu haben. Ihr kompaktes und robustes Gehäuse ist gleich vierfach gegen äußere Einflüsse wie Wasser, Sand, Kälte oder Stöße geschützt. Deshalb eignet sie sich auch als erste Kamera für Kinder. Mit 16,4 Megapixel BSI-CMOS-Sensor, 5-fach optischem Zoomobjektiv, Full HD-Video und optischem Bildstabilisator ist die XP120 der perfekte Begleiter für alle, die am liebsten draußen aktiv sind. Erhältlich ist die FinePix XP120 zu einer UVP von 219 Euro in den Farben Blau, Gelb und Eisblau.

Nikon

Nikon hat die D7500 angekündigt, eine DX-Format-Spiegelreflexkamera. Sie bietet neben umfassender Konnektivität die gleiche Bildqualität wie die D500 – das DX-Format-Spitzenmodell von Nikon. Wie bei der D500 bietet der DX-Format-CMOS-Bildsensor der D7500 mit 20,9 Megapixel einen ISO-Bereich bis 51.200, der bis zu einem Äquivalent von ISO 1.640.000 erweiterbar ist. Nikons Prozessor EXPEED 5 sorgt dabei für die Bildverarbeitung. Die deutlich auf etwa 180.000 erhöhte Pixelanzahl des RGB-Sensors steigert die Genauigkeit der Belichtungsmessung und der Motiverkennung. Das Ergebnis sind rauscharme, detailreiche und scharfe Aufnahmen auch unter schwierigen Lichtbedingungen. Videos können zudem in 4K/UHD aufgenommen werden. Die Nikon D7500 ist voraussichtlich ab Ende Juni 2017 erhältlich. Preise nannte der Hersteller noch nicht.

Olympus

Auch Olympus hat mit der OM-D E-M1 Mark II eine neue Systemkamera im Portfolio. Diese wartet mit einem High-Speed-Autofokussystem mit 121 Kreuzsensoren, Phasenerkennung und neuer AF-Steuerung, einer noch kürzeren Verschlussreaktionszeit (18 Bilder pro Sekunde im RAW-Format mit der vollen Auflösung des 20,4-MP-Live-MOS-Sensors beziehungsweise 60 Fotos pro Sekunde ohne Belichtungs- und Schärfe-Nachführung), einem Pro-Capture-Modus, der 14 Serienbilder speichert, bevor ausgelöst wird, dem neuen TruePic-VIII-Bildprozessor, einer optimierten 5-Achsen-Bildstabilisierung, 2 SD-Kartenfächern sowie einem Akku mit einer um fast 40 Prozent verbesserten Laufzeit auf. Die OM-D E-M1 Mark II ist für 1.999 Euro (UVP) erhältlich.

Für robuste Touren ist die TG-5 gedacht. Das Tough-Flaggschiff ist mit einem lichtstarken 1:2.0 Objektiv mit einer Brennweite von 25-100 mm, einem neuen Bildsensor und dem TruePic-VIII-Bildprozessor ausgestattet. Videos werden jetzt in 4K und als Full-HD-High-Speed-Aufnahme mit 120 fps für die verbesserte Wiedergabe in Zeitlupe aufgezeichnet. Hinzu kommen neue, leicht zugängliche Bedienelemente und ein gegen Beschlag beschichtetes, doppeltes Schutzglas. Ab Mitte Juni 2017 ist die Tough TG-5 in den Farben rot oder schwarz für 479 Euro (UVP) erhältlich.

Alle, die die Tough einmal unter extremen Bedingungen testen wollen, haben bei Tough Mudder Gelegenheit dazu. Als Sponsor des Hindernislaufs stellt Olympus auch in diesem Jahr bei jedem Event in Deutschland Leihkameras für die Teams bereit.

Ergänzendes zum Thema
 
Termine für Tough Mudder

Sony

Das teuerste Modell in unserer Übersicht ist zweifelsohne Sonys Systemkamera Alpha 9 (Modell ILCD-9). Die spiegellose Kamera hat den ersten mehrschichtigen Vollformatsensor Exmor RS mit einer Auflösung von 24,2 Megapixeln an Bord. Die Highlights sind leise, vibrationsfreie Aufnahmen bei Geschwindigkeiten bis zu 1/32.000 Sekunden, unterbrechungsfreie Serienaufnahmen mit bis zu 20 Bildern pro Sekunde sowie die 60 Autofokus-Berechnungen pro Sekunde. Die Kamera verfügt über eine Fünf-Achsen-Bildstabilisierung, einen Ethernet-Port sowie zwei SD-Kartensteckplätze. Die Alpha 9 gibt es ab Juni zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 5.300 Euro.

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