Public trifft Private Cloud

Technical Preview von Azure Stack steht ab Freitag zum Download bereit

| Autor / Redakteur: Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Azure Stack hilft dabei, Dienste der Cloud-Umgebung Azure aus dem Rechenzentrum von Unternehmen heraus anzubieten.
Azure Stack hilft dabei, Dienste der Cloud-Umgebung Azure aus dem Rechenzentrum von Unternehmen heraus anzubieten. (Bild: Sashkin - Fotolia.com)

Microsoft lädt dazu ein, mit Azure Stack hybride Cloud-Umgebungen zu testen. Auch Entwickler werden adressiert, die Applikationen im Azure Umfeld erarbeiten.

Microsoft stellt die erste Technical Preview (TP) von Azure Stack zum Installieren und Testen im eigenen Rechenzentrum zur Verfügung. Ab kommenden Freitag, den 29. Januar 2016, wird Azure Stack unter diesem Link zum Download bereit stehen.

Azure-Dienste aus dem eigenen Rechenzentrum

Mit der hybriden Cloud-Plattform Azure Stack können Unternehmen Dienste der Microsoft Cloud-Plattform Azure im eigenen Rechenzentrum einsetzen. Microsoft will so die Vorteile der Public-Cloud-Lösung mit den Kontrollmöglichkeiten im eigenen Rechenzentrum der Kunden verbinden. „Einheitliche Benutzerportale und Entwicklungstools für Azure Stack und Azure ermöglichen Anwendern hybride Cloud-Szenarien mit geringerem Installationsaufwand: Sie können ihre Apps je nach Bedarf mit Azure Stack im eigenen Rechenzentrum oder in der Azure Public Cloud entwickeln und bereitstellen“, heißt es aus dem Unternehmen.

Das kann Azure Stack

Azure Stack bringt Public-Cloud-Dienste in Rechenzentren: von virtuellen Maschinen unter Windows oder Linux über private Netzwerke mittels IPSec-VPN oder ExpressRoute bis hin zu Blob Storage für SQL-Server- und Sharepoint-Anwendungen. Die Unternehmens-IT kontrolliert dabei den gesamten Prozess beim Ausliefern der Dienste.

Aspekte für Applikations-Entwickler

Wie Microsoft in einer Ankündigung betont, können Entwickler in diesem Umfeld Apps unabhängig davon, ob sie auf Azure oder Azure Stack laufen, programmieren und bereitstellen. Sowohl bei klassischen als auch bei cloud-nativen Apps wird hierbei mit den gleichen Schnittstellen (APIs) gearbeitet. Das sei sowohl mit Microsoft- als auch klassischen Open-Source-Technologien möglich und zwar „von .NET bis hin zu Java und Node.JS-Entwickler, die auf Visual Studio als Entwicklungsumgebung setzen“, teilt der Software-Konzern mit. Sie alle könnten die integrierte Entwicklungsumgebung auch für Azure Stack wie gewohnt nutzen.

Azure Stack als Cloud-Beschleuniger

„Azure Stack erleichtert Unternehmen nicht nur die Bereitstellung von Anwendungen über das eigene Rechenzentrum bei zunehmender Flexibilität und Skalierbarkeit. Es ermöglicht ihnen auch, Anwendungen jederzeit ohne großen Aufwand in die Public Cloud zu bringen – in dem Umfang und Tempo, die am besten zu ihren Geschäftsprozessen und Compliance-Anforderungen passen“, sagt Peter Arbitter, Senior Director Cloud & Enterprise Business Group bei Microsoft Deutschland. „Damit bieten wir ihnen als weltweiter Provider von Cloud-Technologien eine Vielfalt an Wahlmöglichkeiten für die Umsetzung von private, public und hybriden Cloud-Szenarien, die bisher im Markt einzigartig ist.“

Weitere Ressourcen

Mit der Technical Preview lädt Microsoft Unternehmenskunden mit eigenem Rechenzentrum ein, hybride Cloud-Umgebung zu testen. Für den Start mit Azure Stack hat Microsoft auf GitHub bereits zahlreiche Templates für den Azure Resource Manager sowie OS-Images bereitgestellt, die in den kommenden Monaten weiter ergänzt werden sollen.

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