Die Integration mehrerer Storage-Tiers in ein System wird die Storage-Architektur verändern, Teil 1

Kräftemessen der Unified-Storage-Anbieter: NetApp FAS versus EMC VNX

21.08.12 | Autor / Redakteur: Todd Erickson (Übersetzung: Tina Billo) / Rainer Graefen

Mit der Einführung der VNX- und VNXe-Speicherplattformen rückte EMC Unified-Storage-Systeme erneut ins Rampenlicht der Öffentlichkeit und verschärfte die bestehende Wettbewerbssituation mit NetApp.

Sicherlich sind die beiden Branchen-Platzhirsche nicht die einzigen Unternehmen, die Geräte dieser Kategorie anbieten – im Produktportfolio der meisten großen Hersteller finden sich Lösungen, die mehrere Protokolle unterstützen. Aber NetApps FAS- und EMCs VNX-Systeme machen zweifelsohne am meisten von sich reden.

Die beiden "Streithähne" werden allerdings auch am meisten hinterfragt und dienen in der Diskussion, welche Eigenschaften und Vorteile Unified-Storage-Plattformen zuzuschreiben sind, was sie tatsächlich leisten können oder welche Schwächen sie aufweisen, als Beispiele erster Güte.

Die Gemeinsamkeiten von Unified Storage

Ein gemeinsames Leistungsmerkmal aller Unified-Storage-Systeme besteht darin, dass sie entweder über Fibre-Channel- (FC) oder Ethernet-Netzwerke den parallelen Zugriff auf block- und dateiorientierten Speicher erlauben. NetApp brachte mit der Integration von SAN- oder Block-Funktionen in seine NAS-Filer bereits im Jahr 2002 als erstes Unternehmen Multiprotokoll-Storage-Lösungen auf den Markt.

Alle FAS-Systeme des Herstellers – angefangen von den Einstiegsmodellen bis hin zu den für den Unternehmenseinsatz vorgesehenen Produkten – unterstützen Datendienste über die NAS-Prokolle CIFS und NFS sowie die Speicherung im Blockformat über Fibre Channel und iSCSI.

EMC bündelte die SAN- und NAS-Funktionen der Clariion Midrange- und der Celerra-Systeme in der Unified-Storage-Plattform VNX. Mit der Symmetrix-Familie stehen zudem weitere Lösungen für den Unternehmenseinsatz zur Verfügung. Doch die Einführung der VNX-Familie eröffnete ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden größten vollständig auf Storage spezialisierten Herstellern, deren Systeme fast den gesamten Datenspeichermarkt abdecken.

NetApp FAS und EMC VNX im Vergleich

Werfen wir einen Blick hinter die Kulissen und vergleichen in welchen Punkten sich die Unified-Storage-Systeme von NetApp und EMC unterscheiden.

Die FAS-Produktfamilie von NetApp

Die zur NetApp FAS-Familie zählenden Systeme reichen von der mit 68 Festplatten ausgestatteten FAS2020 bis hin zur FAS6280, die Raum für 1.440 Laufwerke bietet. Alle Modelle arbeiten mit dem hauseigenen NetApp-Betriebssystem (OS) Data Ontap 8.0, das ein breites Spektrum an Datendienste unterstützt. Hierzu zählen Komprimierungs-, Deduplizierungs-, Disaster-Recovery- und Snapshot-Technologien.

Die FAS2000-Familie umfasst die Modelle 2020 und 2040 (jeweils zwei Höheneinheiten) und die für den Einsatz bei mittelständischen Firmen, standortfernen Niederlassungen und Zweigstellen sowie in großen Unternehmensabteilungen geeignete 2050 (vier Höheneinheiten). Die Zahl der maximal unterstützten Festplatten reicht von 68 bis hin zu 136 SAS-, FC- oder SATA-Platten und schließt zwei PCI Express- (PCIe) Erweiterungssteckplätze mit ein.

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Lieber Vorgänger, pflichte Ihnen uneingeschränkt zu. Das Lesen dieses Artikels war reine...  lesen
posted am 22.08.2012 um 15:27 von Unregistriert

Hallo, der Artikel liefert nur einen Vergleich der Ausbaubarkeit und des Managements. Bringt...  lesen
posted am 21.08.2012 um 13:00 von Unregistriert


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