27.04.2009 | Redakteur: Nico Litzel
Der Branchenverband Storage Networking Industry Association (SNIA) hat eine Technical Work Group für Cloud Storage ins Leben gerufen. Diese wird sich mit der Erstellung umfassender Spezifikationen befassen und sich für einheitliche Schnittstellenstandards engagieren.
Die Cloud Storage Technical Working Group (TWG) möchte eigenen Angaben zufolge „die gesamte Cloud Storage Community“, bestehend aus Cloud-Storage-Anbietern, traditionellen Speicherherstellern und weiteren relevanten Gruppierungen, mobilisieren.
In einem ersten Schritt soll die Arbeitsgruppe ein Referenzmodell für Cloud Storage mit Begriffsdefinitionen verabschieden, das die spätere Arbeit an den Standards unterstützt. Die Definitionen für Cloud Service und Storage-Schnittstellen sollen noch dieses Jahr als Entwurf vorliegen und bereits 2010 anwendbar sein.
Ihre Teilnahme an der Cloud Storage TWG haben folgende Unternehmen und Forschungseinrichtungen zugesagt: ActiFio, Bycast, Calsoft, Cisco, die CloudStor-Gruppe am San Diego Supercomputer Center, EMC, GoGrid, HCL Technologies, Hitachi Data Systems, HP, IBM, Intransa, Joyent, LSI, NetApp, Nirvanix, Patni Computer Systems, Qlogic, The Storage Systems Research Center, Jack Baskin School of Engineering, UC Santa Cruz, Sun Microsystems, Symantec, VMware und Xyratex.
„Cloud Storage schafft völlig neue Möglichkeiten, um IT-Kosten zu reduzieren und komplexe Systemlandschaften zu vereinfachen. Zudem besteht über globale IT-Infrastrukturen und das Internet Zugang zu Ressourcen und Services, die in ungekanntem Maß skalierbar sind“, erklärt Jürgen Arnold, Vorsitzender der SNIA Europe.
„Damit der Cloud-Storage-Markt die erhofften Vorteile bringen kann, müssen Storage-Industrie und Service Provider zusammenarbeiten. Der uneingeschränkte Austausch von Daten zwischen den Lösungen der Cloud-Storage-Anbieter muss ebenso möglich sein wie die sichere Erweiterung der Rechenzentren von Unternehmen. Die Cloud Storage TWG wird dazu beitragen, die Risiken der Einführung neuer Technologien für Mitglieder, Partner, Entwickler, Service Provider und Endanwender zu reduzieren und die Verbreitung von Cloud Storage zu fördern“, so Arnold weiter.
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