Speicherkapazität rund um die Uhr

Goethe-Universität virtualisiert das SAN

21.12.2009 | Redakteur: Andreas Bergler

Speichervirtualisierung auf hohem Niveau: Die Goethe-Universität erneuert das SAN.

Für die Goethe-Universität in Frankfurt/ Main konzipierte Controlware ein virtualisiertes Speichernetz, das die Daten von 76 verteilten Client-Servern auf Plattenspeicher von Sun zusammenführt.

Um Daten zentral zu speichern und für die Institute bereitzustellen, genügte der Goethe-Universität in Frankfurt noch vor einigen Jahren ein Speichernetz mit fünf Applikationsservern. Doch angesichts rasant steigender Datenmengen stieß die Storage-Infrastruktur des Hochschulrechenzentrums schon vor sechs Jahren an ihre Grenzen. „2003 beauftragten wir Controlware im Rahmen einer Ausschreibung, für uns eine tragfähige, wirtschaftliche und herstellerunabhängige Storage-Architektur zu entwickeln“, erinnert sich PD Dr. Hansjörg Ast, Leiter des Hochschulrechenzentrums. „Controlware entwarf für uns daraufhin das Konzept eines virtualisierten SAN, in dem alle gehosteten Dienste zusammengeführt werden sollten. Der Ansatz gefiel uns auf Anhieb. Wir haben 2004 die Weichen für die Virtualisierung der Umgebung gestellt und das System kontinuierlich um neue Komponenten erweitert.“

Controlware übernahm dabei neben der Konzeption auch die Installation und Integration der Speicherlösung. Außerdem verantwortet der Systemintegrator auch die Updates und Upgrades der Switches und Speichersysteme und unterstützt die Goethe-Universität beim Trouble-Shooting.

Eine Lösung für 76 Server

Im Mittelpunkt des Storage-Konzepts steht eine Speichervirtualisierung vom Typ Falcon Stor IP Stor Server, an die über Glasfaser-Verbindungen 16 virtualisierte RAID-Arrays vom Typ Sun StorageTek mit einem Gesamtvolumen von 320 Terabyte angeschlossen sind. Das zentrale Speichersystem ist derzeit mit 76 Servern der Goethe-Universität gekoppelt.

Hierzu gehören:

  • zentrale Mail-Services für über 45.000 Mail Accounts,
  • zentrale Web-Services für rund 60.000 Web-Seiten,
  • Backup- und Archiv-Services,
  • das hybride „Parallel Compute Cluster“,
  • zentrale E-Learning-Services,
  • zentrale File-Services der Institute für Forschungsdaten,
  • die zentrale, kunsthistorische und kunstpädagogische Datenbank sowie
  • Exchange-,Web- und Applikationsserver.

Insgesamt bewegen die Uni-Server pro Jahr fast 1,5 Petabyte an Daten über die zentrale Speichervirtualisierung und die virtualisierten RAID-Arrays. Angelika Stiehl, Solution Manager Application Delivery bei Controlware, erklärt: „Der Clou am virtualisierten SAN ist, dass alle angeschlossenen Plattenspeicher nach außen hin wie eine einzige riesige Festplatte erscheinen. Die Speicherkapazitäten lassen sich also sehr einfach bestimmten Services zuweisen, was auf den Arrays durchgehend eine sehr gute Ausnutzung und kurze Zugriffszeiten garantiert.“

Wie Controlware für Hochverfügbarkeit im Uni-Netz sorgte, lesen Sie auf der nächsten Seite.

Das Projekt

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