29.08.11 | Redakteur: Heidi Schuster
Bereits im vergangenen Jahr sollten die SSDs den Markt erobern, doch davon kann weder im Unternehmens- noch in Privat-Bereich die Rede sein. Dazu kommt, dass gerade die Enterprise-SSDs extrem teuer sind. Henrique Atzkern, Senior Field Applications Engineer bei Seagate erklärt, warum das so ist.
Sehr geehrter Herr Atzkern,
Anfang vergangenen Jahres wurde die Solid State Disk (SSD) als das Speichermedium der Zukunft bezeichnet. Damit aber nicht genug, für 2010 wurde auch ihr Marktdurchbruch prophezeit. Im Consumer-Bereich scheinen die Tendenzen mittlerweile in Richtung SSDs zu gehen. Der Enterprise-Bereich ist davon aber noch weit entfernt.
SSDs sind gegenüber HDDs schneller und unempfindlicher, die Preise aber wesentlich höher und die Speicherkapazitäten geringer. Für Enterprise-SSDs mit 400 Gigabyte muss man einen hohen vierstelligen Betrag berappen. Eine Consumer-SSD mit 128 Gigabyte gibt es dagegen schon für „schlappe“ 200 Euro.
Warum ist der Preisunterschied zwischen einer Consumer- und einer Enterprise-SSD so beachtlich? Kann es sein, dass der Erfolg am Preis scheitert oder daran, dass bereits neue Technologien, wie Phasenwechselspeicher, auch Phase Change Memory (PCM) genannt, angekündigt sind? Immerhin sollen diese Speicher eine 300-fach höhere Schreibgeschwindigkeit erzielen und eine zehnmal höhere Lebensdauer als Flash haben.
Mit freundlichen Grüßen
Heidi Schuster
Redaktion IT-BUSINESS
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